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Offener Brief von SPD-Ministern: Ja zu Hilfen, kein Wort zu Corona-Bonds

In einem Gastbeitrag in mehreren europäischen Zeitungen fordern Olaf Scholz und Heiko Maas gemeinsame europäische Hilfen im Kampf gegen den Covid-19-Ausbruch. Allerdings keine Corona-Bonds. Von Kai Küstner.

Britischer Premier Johnson wegen Corona im Krankenhaus

Mehr als eine Woche hatte der britische Premier in Quarantäne verbracht, da er positiv auf Corona getestet worden war. Nun wurde Johnson in ein Krankenhaus gebracht, da er immer noch Fieber hat. Unklar ist, ob er seine Amtsgeschäfte weiterführt.

Queen ermutigt Briten im Kampf gegen Coronavirus

Dass sich die Queen mit einer Rede an ihr Volk wendet, kommt nur extrem selten vor. Während des Golfkriegs tat sie dies oder nach dem Tod von Queen Mum - und jetzt wieder angesichts der Corona-Krise. Von Imke Köhler.

Rheinland-Pfalz: AfD-Fraktionschef Junge will sich zurückziehen

Der Vorsitzende der rheinland-pfälzischen AfD-Fraktion, Junge, hat überraschend das Ende seiner politischen Laufbahn angekündigt. 2021 will er in den Ruhestand gehen. Junge gilt als Kritiker des rechtsextremen "Flügels".

IW-Chef Hüther: "Corona-Bonds sind kein Dauerinstrument"

Die Corona-Krise und ihre wirtschaftlichen Folgen werden unfassbar teuer. Schwer betroffene EU-Länder wie Italien fordern Solidarität - etwa in Form von Corona-Bonds. Auch IW-Chef Hüther sprach sich in den tagesthemen klar dafür aus.

FDP fordert Steuersenkungen und Lockerung der Kontaktsperre

FDP-Chef Lindner will die wirtschaftlichen Corona-Folgen vor allem mit Steuersenkungen in den Griff bekommen. Zudem fordert er, im April oder Mai die Kontaktsperre zu lockern. Andere Politiker halten solche Festlegungen für unseriös.

EU: Aufnahme minderjähriger Flüchtlinge stockt

Die Aufnahme von Kindern aus griechischen Flüchtlingslagern kommt nicht voran. Acht Staaten, darunter die Bundesregierung, hatten Zusagen gemacht. Nun wird Luxemburg aktiv, ein Flugzeug stehe bereit. Von Michael Stempfle.

Missbrauchsvorwürfe gegen Erzieher des früheren Piusheims

Prostitution im katholischen Jugendheim? Ein Angeklagter hat in einem Prozess schwere Vorwürfe gegen Erzieher eines früheren Heims in Oberbayern geäußert. Bewiesen ist noch nichts, doch die Kirche wusste von anderen Verdachtsfällen.

Corona in Großbritannien: Starmer greift Johnson an

Er ist seit gestern Chef der britischen Labour-Partei. Die erste Amtshandlung Starmers: massive Kritik an Premier Johnson für dessen Agieren in der Corona-Krise. Die jüngsten Zahlen bleiben alarmierend.

Corona-Pandemie: Positiver Trend in Spanien setzt sich fort

Seit Wochen gelten in Spanien strenge Ausgangssperren. Die einschneidenden Maßnahmen zeigen offenbar Wirkung: Die Zahl der Neuinfektionen und der Toten geht zurück - allerdings auf hohem Niveau.

Papst verzichtet wegen Corona auf Palmprozession

Die Coronavirus-Pandemie überschattet auch die Karwoche. Der Papst beging den Palmsonntag mit wenigen Gläubigen im Petersdom. Normalerweise wird die Predigt auf dem Petersplatz mit einer Palmprozession gefeiert.

Corona-Krise: Elizabeth II. beschwört in Rede britische Werte

Angesichts vieler Corona-Toter wendet sich die britische Königin Elizabeth II. an ihr Volk. In einer Fernsehansprache beschwört sie britische Werte, fordert eiserne Disziplin und lobt das Gesundheitssystem.

Abgesagte Veranstaltungen wegen Corona: Bund will haften

Gutscheine statt Geld zurück - diese Devise hat die Bundesregierung bei Corona-bedingt abgesagten Veranstaltungen ausgegeben. Doch die Regelung stößt auf Kritik. Deshalb will der Bund nun im Streitfall haften.

Zweites Flüchtlingslager in Griechenland wegen Corona abgeriegelt

Wovor seit längerem gewarnt wurde, tritt nun ein: Das Coronavirus breitet sich in griechischen Flüchtlingslagern aus. Die Angst ist groß, dass es auch die überfüllten Lager auf den Inseln treffen könnte.

Regierung rechnet mit Verschlechterung der Corona-Lage

Nach Ansicht der Regierung steht Deutschland der schwierigste Teil der Corona-Krise noch bevor. Das Wichtigste sei die Gesundheit der Bevölkerung, so Kanzleramtsminister Braun. Dahinter stehe auch die Wirtschaft zurück.

ARD-faktenfinder: Faktenchecks zur Corona-Pandemie

Werden Statistiken über Todeszahlen "nach oben gejubelt"? Ist eine Studie über die Dunkelziffer der Infizierten bereits fertig? Der ARD-faktenfinder klärt über Falschmeldungen, Gerüchte und vermeintliche Wundermittel gegen Covid-19 auf.

Islam: Geistliche wollen Ramadan wegen Corona aussetzen

In gut einem Monat beginnt der Ramadan, die heilige Fastenzeit der Muslime. Doch geht das überhaupt, fasten während einer Pandemie? Viele hohe Geistliche im Islam halten sich streng an die Vorgaben der WHO. Von Björn Blaschke.

Konjunkturprogramme sollen Wirtschaft aus Krise führen

Konjunkturpakete, Steuersenkungen, ein neuer Marshall-Plan: Die Vorschläge, wie die Wirtschaft nach Corona deutschland- und europaweit wieder auf Vordermann gebracht werden kann, sind vielfältig.

Corona-Krise: Trump schwört USA auf harte Zeiten ein

Das Coronavirus breitet sich in den USA rasant aus. Die Regierung rechnet mit dramatisch ansteigenden Opferzahlen. Trump will 1000 Militärärzte und -Pfleger nach New York entsenden - dem Brennpunkt der Epidemie.

Niederlande: "Kauft Blumen, nicht Klopapier!"

Die riesige Blumenbörse bei Amsterdam steht still, der Handel mit Schnittblumen liegt brach. Dabei ist im Frühling eigentlich Hochsaison. Gudrun Engel über geschredderte Blumen, weinende Herzen und verzweifelte Appelle.

Umfragetief: Die persönliche Corona-Krise der FDP

In der Corona-Pandemie hängt die FDP im Umfragen-Keller fest - ob sie nun auf Regierungslinie einschwenkt oder provoziert. Ihre Chance, mehr Profil zu zeigen, könnte nach der Krise kommen. Von Hanni Hüsch.

Systemrelevante Berufe: Welchen Wert haben Helden?

In der Corona-Krise wächst das Bewusstsein, wie wichtig die Arbeit von Altenpflegerinnen, Lkw-Fahrern und Kassiererinnen ist. In der Politik werden Forderungen nach Sonderzahlungen laut. Aber reicht das? Von Jan Liebold.

Corona-Epidemie in Italien: Die doppelte Krise

Seit sechs Wochen verbreitet sich das Coronavirus in Italien. Millionen Italiener leben mit der Angst, infiziert zu werden. Nach vier Wochen totalem Lockdown wachsen bei vielen aber auch die wirtschaftlichen Sorgen. Von Ellen Trapp.

Corona-Krise in den USA: "Eine enorme Menge Militär entsenden"

Das Coronavirus breitet sich in den USA weiter rasant aus. Präsident Trump will nun Tausende Militärangehörige im Kampf gegen die Epidemie entsenden. Zur Unterstützung der Wirtschaft erwägt er die Einführung von Zöllen.

Corona-Pandemie: Ein Funken Hoffnung in Italien und Spanien

In Italien ist erstmals die Zahl der Intensivpatienten gesunken, in Spanien sank die Zahl der Toten den zweiten Tag in Folge. In den Ländern keimt ein wenig Hoffnung. In den USA wird es dagegen schlimmer.

Expertengremium: Nur schrittweise Rückkehr zur Normalität

Ein Gremium aus 14 Experten hat Empfehlungen erarbeitet, wie Deutschland aus den Corona-Maßnahmen wieder herauskommen könnte. Die Ethikerin Christiane Woopen erklärte den tagesthemen, was darunter zu verstehen ist.

Corona-Flüge - bereits 200.000 Deutsche zurückgeholt

Die Bundesregierung hat in der Corona-Krise bereits 200.000 im Ausland gestrandete Deutsche zurückgeholt. Dennoch sitzen noch immer Zehntausende fest - sie bat Außenminister Maas um mehr Geduld.

Corona-Auflagen: Disziplin bei strahlendem Sonnenschein

Es ist das erste richtige Frühlingswochenende mit strahlendem Sonnenschein und mancherorts über 20 Grad. Die Menschen zieht es nach draußen. Doch die Corona-Auflagen wurden überwiegend eingehalten. Ein Überblick.

Katholische Gemeinde geht juristisch gegen Gottesdienst-Verbot vor

Eine katholische Gemeinde in Berlin hält das Gottesdienstverbot für unverhältnismäßig und zieht vor Gericht. Sie stellt sich damit gegen Linie der Katholischen Kirche in Deutschland. Von Markus Grill und Georg Mascolo.

Neuer Labour-Chef Starmer: "Die Ehre meines Lebens"

Ohne einen Parteitag abzuhalten, vollzieht die Labour-Partei den Kurswechsel: Sie wählt Keir Starmer zum neuen Parteichef. Der 57-Jährige steht für die Abkehr vom linksgerichteten Stil Jeremy Corbyns.Von Imke Köhler.

Frankreich: Zwei Tote bei Messerangriff in Romans-sur-Isère

In Romans-sur-Isère südlich von Lyon sind bei einem Messerangriff zwei Menschen getötet worden. Ein Mann hatte sie beim Einkauf attackiert. Die Anti-Terror-Staatsanwaltschaft hat die Ermittlungen übernommen.

Bestellung aus Berlin: Rätsel um verschwundene Masken

Was geschah mit Hunderttausenden Schutzmasken, die von der Berliner Polizei bestellt wurden und offenbar auf dem Flughafen Bangkok verschwanden? Der Senat bemüht sich um Aufklärung - und korrigiert seine Angaben vom Vortag.

Bestellung aus Berlin: Rätsel um verschwundene Masken

Was geschah mit Hunderttausenden Schutzmasken, die von der Berliner Polizei bestellt wurden und offenbar auf dem Flughafen Bangkok verschwanden? Der Senat bemüht sich um Aufklärung - und korrigiert seine Angaben vom Vortag.

Corona-Pandemie: Ein Funken Hoffnung in Spanien

Noch immer sterben in Spanien sehr viele Menschen durch Covid-19 - doch die Zahl der Toten ist den zweiten Tag in Folge gesunken. Australien fordert viele Ausländer zur Heimreise auf; dies trifft vermutlich viele Deutsche.

Debatte um Atemmasken: Streit um Engpässe bei Schutzkleidung

Experten sind weiter uneins, ob Atemmasken für alle bei der Corona-Eindämmung helfen. Die Politik hat indes andere Probleme: Schon für Klinik- und Pflegepersonal ist Schutzkleidung schwer zu beschaffen. Von Kai Küstner.

FDP fordert Zulassung homosexueller Männer zu Blutspende

Die FDP fordert, homosexuelle Männer nicht länger von der Blutspende auszuschließen: Entscheidend sei nicht die sexuelle Orientierung, sondern das Risikoverhalten, steht in einem Schreiben an Gesundheitsminister Spahn.

Corona-Epidemie in Deutschland: Mehr als 85.700 Infizierte

Die Corona-Fälle in Deutschland steigen weiter an: Laut neuesten Zahlen des RKI haben sich bisher über 85.700 Menschen mit dem Virus infiziert. Besonders Bayern und Nordrhein-Westfalen sind betroffen.

Großbritannien: Keir Starmer zum Labour-Chef gewählt

Die britische Labour-Partei vollzieht den Kurswechsel: Die Basis wählte Keir Starmer zum neuen Parteichef. Der 57-Jährige steht für die Abkehr vom linksgerichteten Stil Jeremy Corbyns. Dessen Vertraute unterlag deutlich.

Corona-Epidemie in Brasilien: Stadien werden zu Not-Lazaretten

Brasiliens Präsident redet die Gefahren der Corona-Epidemie klein. Doch die Regionalregierung in São Paulo baut kurzerhand im Pacaembu-Stadion ein Lazarett auf. Auch Rio de Janeiro handelt. Von Ivo Marusczyk.

Nationalfeiertag: China trauert um Corona-Tote

Das Qingming-Totengedenkfest in China steht in diesem Jahr ganz im Zeichen der Corona-Krise: Staatsführung und Volk betrauern mehr als 3300 an Covid-19 Gestorbene. In Wuhan herrscht noch immer nicht Alltag.

Nachrichten von ZDF.de

Transferticker: Bayern-Chef spricht über Sommertransfers

  • Bayern-Präsident über Sommer-Transfers (21.11 Uhr)
  • Real-Transfer fix? Van de Beek dementiert (10.14 Uhr)
  • Hakimi-Verlängerung? Berater dementiert (Sa., 19.44 Uhr)

+++ 21.11 Uhr: Bayern-Präsident über Sommer-Transfers +++

Bayern-Präsident Herbert Hainer glaubt angesichts der Coronakrise an eine Beruhigung des Transfermarktes im kommenden Sommer.

"Obwohl wie gesagt seriöse Vorhersagen schwer sind, liegt es ja auf der Hand, dass es zu Veränderungen kommen wird", sagte der frühere Adidas-Chef in einem Interview auf der Vereinshomepage der Münchner.

"Ich gebe Uli Hoeneß recht, wenn er von sinkenden Transfersummen ausgeht. Es ist doch logisch: Wenn die Einnahmen sinken, ist insgesamt weniger Geld im Kreislauf. Und unerhörte Millionensummen sind angesichts der wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise auf den Alltag der Menschen noch weniger vertretbar, als sie es ohnehin schon waren."

Wie der FC Bayern sich für den kommenden Transfersommer rüstet, ist derzeit noch nicht abzusehen - momentan liegen nach Aussage von Bayern-Chef Karl-Heinz Rummenigge die Aktivitäten des Rekordmeisters auf Eis.

+++ 10.14 Uhr: Real-Transfer fix? Van de Beek dementiert +++

Der Transfer von Donny van de Beek von Ajax Amsterdam schien schon perfekt. Gute 50 Millionen Euro Ablöse waren nach Angaben niederländischer Medien ausgehandelt, der zentrale Mittelfeldmann werde von der kommenden Saison an das Trikot der Königlichen tragen.

Das stehe keineswegs fest, dementierte van de Beek nun selbst im Magazin Helden.

"Bei Sonnenschein zu spielen, ist immer schön", räumte der 22-Jährige ein. "Aber nein, ich habe noch nicht begonnen, Spanisch zu lernen. Ich habe noch niemandem meine Zusage gegeben. Alles ist weiterhin offen. Ich weiß, was ich hier habe. Ich werde bei Ajax geliebt und liebe Ajax auch selbst."

Für einen Wechsel sei es vonnöten, dass er ein gutes Gefühl bei dem betreffenden Klub habe: "Wie sehr wollen sie mich? Außerdem muss ich in das System passen, das dort gespielt wird", erklärte der Niederländer, dessen Vertrag bei Ajax noch bis 2022 läuft. "Ich will auch einen Überblick haben, wie viele Einsatzminuten ich bekommen werde."

Ajax-Coach Erk ten Hag hatte kürzlich schon auf die Frage, ob van de Beek wechseln werde, mit der Antwort "ich glaube nicht" überrascht.

Samstag, 4. April: 

+++ 19.44 Uhr: Hakimi-Verlängerung? Berater dementiert +++

Anders als die spanische Zeitung Marca am Samstagvormittag berichtete, hat Achraf Hakimi seinen Vertrag mit Real Madrid offenbar doch nicht verlängert. Hakimis Berater Alejandro Camano dementierte eine entsprechende Meldung, wonach der BVB-Leihspieler sein Arbeitspapier vorzeitig um ein Jahr bis 2023 verlängert habe.

"Das entbehrt jeglicher Grundlage. Der Vertrag bei Real Madrid ist immer noch der, den wir 2017 ausgehandelt haben und bis 2022 läuft", erklärte Camano bei Spox.

Der Kontrakt des 21 Jahre alten Marokkaners läuft noch bis 2022, Hakimi ist seit der Saison 2018/19 an den BVB ausgeliehen. Die Leihe gilt bis Ende der aktuell unterbrochenen Spielzeit.

In Dortmund hatte man sich nach SPORT1-Informationen zuletzt mehr Hoffnung gemacht, Hakimi länger halten zu können - auch weil der Marokkaner beim BVB gesetzt ist und sich wohl fühlt.

"Es hängt einzig von Real Madrid ab", hatte Camano erst vor wenigen Wochen im Gespräch mit SPORT1 erklärt: "Klar ist, dass Hakimi in Dortmund grundsätzlich sehr glücklich ist. Wer weiß, was Real im Sommer vorhat?"

Der Flügelspieler selbst betonte zuletzt, dass er nur mit einer Einsatzgarantie zurück zu Real gehen möchte. "Wenn ich sie bei Real erhalte, dann bin ich darüber erfreut. Wenn nicht, dann woanders, weil ich weiter erfolgreich sein und mich weiterentwickeln will", sagte er in der spanischen TV-Show "El Chiringuito".

Ein Punkt, der für eine Rückkehr des frisch gebackenen Vaters nach Madrid sprechen würde: Dort wohnt seine Freundin Hiba Abouk mit dem gemeinsamen Sohn Amin (Anfang Februar geboren).

Freitag, 3. April:

+++ 22.32 Uhr: Rummenigge verzichtet auf "Corona-Discount" +++

Beim FC Bayern stehen in diesen Tagen wichtige Weichenstellungen an, was das Personal angeht. Bei Manuel Neuer, David Alaba, Thomas Müller und Thiago laufen die Verträge am Ende der kommenden Saison aus.

Sollten die Spieler also nicht in dieser Speilzeit noch verlängern, könnten sie im Juni 2021 den deutschen Rekordmeister ablösefrei verlassen.

Klubchef Karl-Heinz Rummenigge hat in der Bild erklärt, dass die Angebote der Bayern an alle vier Profis "extrem fair und seriös" seien, und "ohne Corona-Discount", wie er nachschob. Heißt also, trotz der weltweiten Auswirkungen der Pandemie auf die Wirtschaft dürfte es dem Quartett in München auch in Zukunft finanziell ganz gut gehen.

Der CHECK24 Doppelpass mit Patrick Owomoyela, Marcell Jansen und Christian Lindner - Sonntag ab 11 Uhr LIVE im Free-TV und im Livestream auf SPORT1.de und in der SPORT1 App

+++ 13.43 Uhr: England-Klub in Kontakt mit Coutinho? +++

Noch steht Philippe Coutinho beim FC Bayern unter Vertrag, bis Saisonende ist der Brasilianer vom FC Barcelona nach München ausgeliehen.

Dass die Bayern anschließend die festgeschriebene Ablöse von 120 Millionen Euro für den 27-Jährigen nach Katalonien überweisen, ist jedoch nahezu ausgeschlossen - selbst bei einem deutlichen Rabatt aus Barcelona würde sich der deutsche Rekordmeister genau überlegen, ob er Coutinho angesichts schwankender Leistungen fest an sich binden möchte.

Stattdessen hat nun aber offenbar ein englischer Spitzenklub konkretes Interesse angemeldet: Laut der spanischen Sport gibt es bereits Verhandlungen zwischen dem FC Chelsea und dem Coutinho-Lager.

Vor seinem Wechsel nach Barcelona im Januar 2018 glänzte Coutinho fünf Jahre lang beim FC Liverpool, auf der Insel genießt der offensive Mittelfeldspieler immer noch einen hervorragenden Ruf.

Angeblich könnte Barca bei einer Ablösesumme zwischen 60 und 80 Millionen Euro gesprächsbereit sein. Wohl zu viel, um die Bayern noch von einer Verpflichtung zu überzeugen - im Gegensatz zu den offenbar ernsthaft interessierten Londonern.

+++ 5.58 Uhr: Mega-Angebot aus Spanien für Shaqiri? +++

Bis zur Unterbrechung durch die Corona-Pandemie spielte der FC Liverpool eine herausragende Saison, stand mit 22 Punkten Vorsprung auf Manchester City kurz vor der Meister-Krönung. Xherdan Shaqiri hat dazu allerdings recht wenig beigetragen. Kümmerliche 174 Minuten stand der Schweizer auf dem Platz, kämpfte immer wieder mit Wadenproblemen. Geht seine Zeit bei den Reds nun zu Ende?

Wie das Schweizer Boulevardblatt Blick berichtet, soll der FC Sevilla hinter den Kulissen ein Mega-Angebot für den ehemaligen Bayern-Spieler vorbereiten. Demnach möchten die Andalusier den Linksfuß mit einem lukrativen Mehrjahresvertrag locken

Neben dem FC Sevilla sind angeblich aber auch ZSKA Moskau und der AS Rom an Shaqiri interessiert. Liverpool soll knapp 30 Millionen Euro Ablöse für den 28-Jährigen verlangen.

Wer passt besser? Sané und Werner im großen Bayern-Check

Werner oder Sané?

Es ist - abgesehen von den Entwicklungen der Coronakrise - eine der spannendsten Fragen, die sich Fans des FC Bayern München stellen dürften. Welcher Spieler passt besser zum Rekordmeister, wen soll Sportdirektor Hasan Salihamidzic verpflichten?

Viel Gewicht wird dabei das Wort von Trainer Hansi Flick haben. Der 54-Jährige verlängerte am vergangenen Freitag seinen Vertrag bis 2023, er soll ein Mitspracherecht in Sachen Transfers bekommen.

Im vergangenen Sommer hatten sich die Bayern eigentlich schon für Sané entschieden, bevor der Deal durch dessen schwere Verletzung platzte. Nach SPORT1-Informationen gibt es mittlerweile Bedenken, ein Transfer ist seit längerem in weite Ferne gerückt.

Welche Rolle spielt Flick?

Bei Werner hatte Salihamidzic Anfang des Jahres Zweifel geäußert, ob der Stürmer von RB Leipzig ins System der Bayern passe. Ein wichtiger Faktor hinsichtlich der Personalie Werner dürfte nun Flick sein.

Der Bayern-Coach ist ein Befürworter des 24-Jährigen und hat sich nach Informationen von SPORT1 schon als Co-Trainer für einen Transfer Werners ausgesprochen.

Nach SPORT1-Informationen wäre er noch zu einem Wechsel zu den Bayern bereit, falls ihm die Verantwortlichen des Rekordmeisters zeigen, dass sie ihn eben doch wollen. 

Und auch die Kostenfrage ist, gerade in Zeiten von Corona, eine, die vielleicht den Ausschlag geben könnte. Sané, dessen Vertrag bei Manchester City bis 2021 läuft, dürfte unter 60 Millionen Euro wohl kaum zu bekommen sein, bei Werner liegt die Ausstiegsklausel bei 60 Millionen Euro.

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SPORT1-Experte Stefan Effenberg hat einen klaren Favoriten: "Ich habe mich immer für Werner ausgesprochen, weil er eine unglaubliche Entwicklung genommen hat", erklärte er im CHECK24 Doppelpass. Dass Werner nicht ins System von Bayern passe, sei "totaler Quatsch".

Hinsichtlich Sané äußerte er zudem Zweifel: "Ich wäre bei Sané mit so einer Verletzung sehr, sehr vorsichtig." Bedenken, die die Bayern-Verantwortlichen nach Sanés Kreuzbandanriss auch haben.

Patrick Owomoyela hat dagegen keinen klaren Favoriten. "Wenn du nicht beide holen kannst, musst du dich fragen, welchen du dringender brauchst", erklärte der ehemalige Nationalspieler.

Ein wesentlicher Faktor sei dabei der finanzielle Aspekt: "Wenn du es vom Faktor Geld abhängig machst, würde ich mich für Werner entscheiden."

Werner besticht durch Flexibilität

Doch welcher Spieler passt besser ins Bayern-System? Welcher Spieler hilft dem Rekordmeister eher weiter?

In der bestechenden Form, in der sich Werner vor allem in der Hinrunde zeigte, wurde der große Vorteil des Torjägers deutlich: seine Flexibilität. Der Leipziger kann als alleinige Sturmspitze wirbeln und somit Robert Lewandowski vertreten. Er kann zudem auf die Flügel ausweichen, auf denen Sané zu Hause ist, und die Position hinter der Spitze einnehmen - seine Lieblingsposition.

Werner, dem seit 2016/17 in 150 Pflichtspielen 88 Tore gelangen, ist zudem deutlich torgefährlicher als Sané, der in 134 Partien auf 39 Treffer kam (Daten: Opta). Hinzu kommt, dass Werner zwar seltener flankt, seine Zuspiele (Flankengenauigkeit: 17 Prozent) aber öfter den Mitspieler finden als Sanés (12 Prozent). Trotzdem legte der City-Star 2,1 Schüsse pro Spiel auf, Werner nur deren 1,3.

Auch bei den Assists hat Sané (42) die bessere Statistik als Leipzigs derzeitige Lebensversicherung (33). Die Zweikampfquote von 47 Prozent spricht ebenfalls für Sané (Werners liegt bei 41 Prozent).

Welcher Spieler passt mehr ins System?

Eine zentrale Frage ist auch, welcher Spieler besser zum Spielsystem unter Flick passt. Unter dem Kovac-Nachfolger entwickelte das Team in der Vergangenheit zwar mehr Zug zum Tor, das Ballbesitzspiel bleibt aber die Maxime. Sané kennt dieses bereits aus seiner Zeit bei City unter Pep Guardiola. Er weiß, wie er tiefstehende Gegner knacken kann, ist zudem im Eins-gegen-Eins eine echte Waffe.

Werner dagegen wurde lange nachgesagt, ein klassischer Konterstürmer zu sein. Doch Julian Nagelsmann formte aus den umschaltstarken Leipzigern eine Ballbesitzmannschaft. Und Werner bewies, sich anpassen zu können.

Für ein ordentliches Ballbesitzspiel braucht es auch eine vernünftige Passquote. Und die war in der Saison 2018/19 (Sanés bislang letzter Pflichtspielsaison) mit 85 Prozent beim City-Akteur deutlich besser als bei Werner (76 Prozent).

Bayerns Spiel ist zudem auf Breite angelegt. In der aktuellen Saison nutzt in der Bundesliga nur der BVB mehr Breite des Spielfelds (53,3 Meter) als der FC Bayern (52,6 Meter). Sanés Spielweise ist mehr darauf ausgelegt, die Außenpositionen zu halten und bis zur Grundlinie zu marschieren, während Werner deutlich öfter nach innen zieht.

Beide Spieler haben ihre Vorzüge. Sané wäre allerdings - vorausgesetzt er findet zur alten Form zurück - eher für das klassische Ballbesitzspiel der Münchner prädestiniert, könnte auf seiner Paradeposition agieren. Werner müsste sich anpassen und wohl auch mit den Flügeln Vorlieb nehmen, da das Sturmzentrum mit Lewandowski besetzt ist. Hinter den Spitzen ist Thomas Müller zuletzt neu aufgeblüht.

Beide dürften sich die Bayern wohl kaum leisten können, daher wird es intern heißen: Werner oder Sané? Eine Verpflichtung dürfte auch davon abhängen, ob und wie es mit den Leihspielern Philippe Coutinho und Ivan Perisic weitergeht.

Eines haben Werner und Sané aber auch gemeinsam: Sie haben die Zweifel der Bayern nicht gut aufgenommen. Werner wartet jetzt auf ein Zeichen aus München. Dieses könnte vom gestärkten Hansi Flick bald kommen.

Weltmeister Klose wird Fußball-Lehrer

Der nächste Schritt in der noch jungen Trainer-Laufbahn von Miroslav Klose!

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SPORT1 erfuhr: Der Weltmeister von 2014 wird ab dem 2. Juni 2020 den Fußball-Lehrer-Lehrgang absolvieren. Neben Klose, aktuell U17-Trainer beim FC Bayern, wird auch FCB-U19-Trainer Danny Schwarz einer der 24 Teilnehmer sein.

Klose und Schwarz absolvieren Fußball-Lehrer-Lizenz 

Klose und Schwarz haben erst vor wenigen Wochen den Eignungstest zum Fußball-Lehrer bestanden, bestehend aus einem Praxisteil, einer Analyse-Aufgabe und einem persönlichen Interview, in welchem die Bewerber ihre Werdegänge darlegen und ihre Ziele formulieren müssen.

Ihre Abschlussprüfung absolvieren die beiden Nachwuchstrainer der Münchner voraussichtlich im April 2021.

SPORT1 erfuhr: Aufgrund der Coronakrise ist auch der DFB bei der Fußball-Lehrer-Ausbildung zum Umdenken gezwungen. Wahrscheinlich ist, dass die ersten Wochen der Ausbildung für den kommenden Lehrgang im Online-Unterricht durchgeführt werden.

Cyber-Lernen wegen Corona möglich

Möglich ist auch, dass die Gruppe getrennt und in unterschiedliche Präsenzzeiten aufgeteilt wird, um den geforderten Schutzmaßnahmen in Zeiten von Corona gerecht zu werden. 

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Seit der Saison 2019/20 müssen die Teilnehmer 61 Präsenztage vorweisen, zuvor waren es 81 Tage, die die Fußball-Lehrer-Anwärter in der Sportschule Hennef vor Ort sein mussten. Klose und Schwarz müssen sich wohl allerdings erst einmal auf Cyber-Lernen einstellen.

Noch ist die Teilnehmer-Liste des kommenden Lehrgangs nicht veröffentlicht. Weltmeister Klose wird aber der prominenteste Teilnehmer sein.

Alaba empört über mögliche Impfstoff-Tests in Afrika

David Alaba hat mit heftiger Kritik auf den Vorschlag zweier französischer Wissenschaftler reagiert, einen möglichen neuen Impfstoff gegen COVID-19 in Afrika zu testen.

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Alaba: "Sind diese beiden Typen Ärzte oder Clowns? "

"Sind diese beiden Typen Ärzte oder Clowns? Diese Art von Rassismus hätte ich mir nie vorstellen können", schrieb der Abwehrspieler von Bayern München bei Twitter.

Alaba, dessen Vater George aus Nigeria stammt, reihte sich in eine lange Liste prominenter Fußballer ein, die sich öffentlich äußerten, darunter Didier Drogba und Samuel Eto'o. Afrika sei "kein Versuchslabor", schrieb Drogba.

Die Wissenschaftler hatten zuvor im französischen Fernsehen darüber gesprochen, einen möglichen Impfstoff in Afrika zu testen. Dort gebe es "keine Masken, keine Behandlungsmöglichkeiten und keine Wiederbelebungsmaßnahmen", sagte Jean-Paul Mira, Chefarzt am Pariser Cochin Krankenhaus. So sei es auch auch bei Studien zu AIDS gemacht worden. Mira hatte vorab gesagt, er werde nun bewusst provozieren.

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Alaba fordert Zusammenhalt 

Camille Locht, Forschungsdirektor des staatlichen Inserm-Institut, antwortete: "Sie haben recht, wir überlegen, eine parallele Studie in Afrika durchzuführen." Gleichzeitig denke man aber auch über mögliche Studien in Europa oder Australien nach, so Locht weiter.

Alaba reagierte entrüstet. "Das ist schändlich und inakzeptabel. Wir müssen alle zusammenstehen und Hand in Hand arbeiten, um dieses Virus zu bekämpfen", schrieb er.

Klubarzt begeht Suizid wegen Corona-Erkrankung

Der französische Erstligist Stade Reims trauert um seinen Mannschaftsarzt Bernard Gonzalez.

Wie am Sonntag zunächst von Le Parisien berichtet wurde, hat der 60-Jährige Suizid begangen. In einem Abschiedsbrief habe Gonzalez erklärt, dass seine Tat im Zusammenhang mit einer zuvor öffentlich nicht bekannten Corona-Erkrankung stehe.

"Diese Pandemie trifft Stade Reims mitten ins Herz", heißt es in einem Statement von Vereinspräsident Jean-Pierre Caillot auf der Homepage des Klubs: "Eine angesehene Persönlichkeit von Reims und ein großer Profi im Bereich des Sports hat uns verlassen."

Seine Gedanken "und die des gesamten Vereins sind bei seiner Ehefrau und seinen Eltern", erklärte Caillot.

Gonzalez hatte sich zuletzt mit seiner ebenfalls an COVID-19 erkrankten Ehefrau in häuslicher Quarantäne aufgehalten.

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Anmerkung der Redaktion: Wenn Sie sich selbst von Depressionen und Suizidgedanken betroffen fühlen, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge (http://www.telefonseelsorge.de). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in zahlreichen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten.

Leclerc gewinnt virtuellen Australien-GP

Fahrerische Klasse setzt sich offenbar auch an der Konsole durch:

Ferrari-Pilot Charles Leclerc hat beim eSport-GP von Australien einen Einstand nach Maß in der virtuellen Formel 1 gefeiert.

Leclerc zeigt Steuerkünste auch virtuell 

Bei seinem Debüt an der Konsole fuhr der Teamkollege von Sebastian Vettel einen nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg ein und konnte seine außergewöhnlichen Steuerkünste auch virtuell nachweisen.

Mit Leclerc an der Spitze duellierte sich beim Ersatzprogramm für den abgesagten Großen Preis von Vietnam ein deutlich prominenteres Fahrerfeld als noch bei der Premiere vor zwei Wochen.

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Mit George Russell (Williams) fuhr ein Formel-1-Pilot hinter Formel-2-Fahrer Christian Lundgaard auf Platz drei. Die weiteren aktuellen F1-Fahrer Alex Albon (Red Bull) sowie Nicholas Latifi (Williams) landeten nach 29 Runden im Mittelfeld.

Leclerc berichtete nach dem Rennen, sich nur acht Tage mit dem Game "F1 2019" auf das Rennen vorbereitet zu haben - allerdings täglich fünf Stunden. "Mir war schon vorher klar, dass nur der gewinnen wird, der die wenigsten Fehler macht."

Viele kuriose Crashs

Wie schon bei der Premiere kam es erneut zu technischen Problemen. Unter anderem konnten Lando Norris (McLaren) und Esteban Gutierrez (Mercedes) nach dem Qualifying im Rennen nicht mehr an den Start gehen.

Auch eine Reihe kurioser Crashs war beim knapp eine Stunde dauernden eSport-GP wieder zu beobachten.

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Eigentlich hätte die Formel 1 an diesem Wochenende ihr Debüt in Vietnam geben sollen, doch die Strecke befindet sich nicht in der Simulation F1 2019, über die sich die Fahrer messen. 

Deshalb wird in Australien gefahren, der "echte" Saisonauftakt in Down Under war wegen der Coronakrise wie sieben andere Rennen verschoben oder abgesagt worden. Nach aktuellem Plan geht die "richtige" Saison Mitte Juni in Kanada los.

Wettbewerbsvorteile? Welcher Klub derzeit wie trainieren kann

Die DFL hat auf ihrer Mitgliederversammlung am 31. März den Vereinen empfohlen, bis zum Sonntag auf die Wiederaufnahme des Mannschaftstrainings wegen der Coronakrise zu verzichten.

Während die meisten Klubs sich daran hielten, startete beispielsweise der BVB bereits am vergangenen Montag mit einem Training in Zweiergruppen - was bei Union Berlins Geschäftsführer für Unmut sorgte: "Ich finde es wichtig, dass es eigentlich einheitlich ist. Wenn sich einige Vereine nicht daran halten, finde ich es schwach", sagte er dem Kicker.

Eine Einheitlichkeit gibt es nach wie vor nicht - denn in der föderalen Bundesrepublik gelten in jedem Bundesland eigene Gesetze. So darf Werder Bremen bis auf Weiteres nicht zurück auf den Trainingsplatz: Das Bundesland Bremen ließ den Antrag auf eine Ausnahmegenehmigung vorerst abblitzen.

Haben einige Vereine mit Blick auf eine mögliche Fortsetzung der Bundesliga-Saison jetzt einen Wettbewerbsvorteil? SPORT1 gibt einen Überblick über die aktuelle Situation.

FC Bayern München:

Die 21 Profis des Rekordmeisters werden am Montag ab 10 Uhr zum Training im Freien erwartet. Sie werden laut Kicker zunächst in Gruppen eingeteilt: vier Vierergruppen und eine Fünfergruppe. 

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Die Gruppen sollen das Training zeitlich versetzt aufnehmen. Jeder Weg, den die Spieler gehen könnten, ist dabei genau durchgeplant, damit sich die Gruppen nicht in die Quere kommen. 

Auf drei Plätzen wird trainiert, auf einem vierten sollen die Spieler, die sich verletzungsbedingt im Aufbautraining befinden - also Robert Lewandowski, Niklas Süle und Ivan Perisic - ein Lauftraining absolvieren.

Borussia Dortmund:

Die Spieler des BVB stehen bereits seit einer Woche auf dem Platz. Emre Can hatte im CHECK24 Doppeplass am 29. März angekündigt, dass die Dortmunder in Zweiergruppen wieder trainieren werden.

Die einzelnen Gruppen erscheinen zeitversetzt auf dem Klubgelände und trainieren in unterschiedlichen Bereichen. Wie die Dortmunder am Sonntag mitteilten, stünden Übungen mit Zweikämpfen auch in der kommenden Woche nicht auf dem Programm.

Die Spieler sollen sich weiter zuhause umziehen und daheim duschen. Zudem werde die Mannschaft nicht zusammen am Trainingsgelände essen, die Profis können sich ihre Verpflegung nur nach Hause mitnehmen.

RB Leipzig:

Auch die Rasenballer hielten sich nicht an die Empfehlung der DFL. Schon seit dem 2. April trainieren sie wieder auf dem Platz.

Die Profis üben in kleinen Gruppen mit maximal vier Spielern ohne Körperkontakt und halten sich nicht gemeinsam in der Kabine oder Mensa auf, sondern in ihren privaten Zimmern in der Akademie.

Borussia Mönchengladbach:

Bei den Fohlen gibt es noch keinen offiziellen Termin, wann die Profis wieder mit dem Training im Freien beginnen.

Bislang trainieren sie noch individuell, obwohl das Bundesland Nordrhein-Westfalen schon vor knapp einer Woche das Kontaktverbot für Profi-Fußballer gelockert hat.

Bayer Leverkusen:

Die Werkself macht von der Ausnahmeregelung in NRW Gebrauch. Seit dem 1. April trainieren die Spieler auf dem Vereinsgelände in Zweiergruppen.

Ob die einzelnen Gruppen in den kommenden Tagen etwas vergrößert werden, steht noch nicht offiziell fest.

Schalke 04:

Die Königsblauen trainieren ab Montag nicht mehr in Kleinst-, sondern in Kleingruppen. Das heißt, bis zu sieben Spieler können gleichzeitig an einer Einheit teilnehmen.

Die Spieler ziehen sich in den nächsten Tagen in den großzügigen Räumlichkeiten der Knappenschmiede um. In diesem Trakt stehen so viele Umkleiden zur Verfügung, dass jeder Profi eine eigene Kabine hat.

VfL Wolfsburg:

Die Wölfe haben bislang nur in Räumen der Arena trainiert, werden aber wahrscheinlich ab Montag wieder im Freien trainieren.

Ein richtiges Teamtraining wird das jedoch nicht sein. In Kleingruppen werden die Profis nacheinander den Rasen betreten und getrennt voneinander trainieren.

SC Freiburg:

Beim Sport-Club trainierten die Profis bislang nur zu Hause. Erst in den nächsten Tagen wird die sportliche Führung der Breisgauer darüber beraten, wie und wann die Profis auf den Platz zurückkehren können.

TSG Hoffenheim:

Die TSG wird ab Montag das Training wieder aufnehmen. Die Übungseinheiten in Zuzenhausen finden allerdings unter besonderen Bedingungen statt. So wird das Training nur in kleinen Gruppen durchgeführt.

1. FC Köln:

Auch für die Rheinländer geht es am Montag wieder los. Die FC-Profis trainieren dann zeitversetzt in drei Gruppen.

Die Spieler sollen dabei nur zu ihrer eigenen Gruppe Kontakt haben. Zwei Gruppen arbeiten auf dem Trainingsplatz und im Kraftraum, die dritte Gruppe absolviert Leistungstests.

Union Berlin:

Ganz langsam startet der Aufsteiger wieder ins Training. Am Montag und Dienstag werden erst einmal Leistungstests durchgeführt, um das Training besser steuern zu können.

Erst im Laufe der Woche soll dann in kleineren Gruppen und auch mit dem Ball trainiert werden.

Eintracht Frankfurt:

Die Hessen trainieren schon seit 3. April wieder in Kleingruppen zu je maximal drei Spielern. Auf verschiedenen Ecken der drei Rasenfelder werden sie jeweils angeleitet von einem der Trainer oder Athletik-Trainer, die in gebührender Entfernung die Anweisungen geben.

Hertha BSC:

Die vergangenen Tage standen bei der Alten Dame im Zeichen von verschärftem Lauftraining. Wann die Spieler wieder auf den Platz zurückkehren, war zunächst noch nicht klar.

FC Augsburg:

Der FCA hat das Training als erster Bundesligist im Freien wieder aufgenommen und steht bereits seit dem 23. März auf dem Platz.

Die Einheiten wurden unter strengen hygienischen Auflagen, in kleinen Gruppen und mit so wenig Kontakten wie möglich durchgeführt.

1. FSV Mainz 05:

Die Rheinhessen steigen erst am Dienstag wieder ins Training ein. Dabei sind Übungseinheiten in Kleinstgruppen vorgesehen, die nach Auflagen der Gesundheitsbehörden stattfinden.

Fortuna Düsseldorf:

Die Fortunen trainieren von Montag an in Kleingruppen wieder auf dem Platz, in Zweiergruppen und mit dem nötigen Abstand.

Die Spieler sollen demnach zeitversetzt zum Vereinsgelände am Flinger Broich anreisen und nach Beendigung des Trainings sogleich wieder abreisen.

Werder Bremen:

Auch Werder wollte das Training am Montag wieder aufnehmen. Der Bremer Senat machte dem Klub allerdings einen Strich durch die Rechnung.

Selbst in Kleingruppen dürfen die Bremer bis auf Weiteres nicht trainieren. Einen entsprechenden Antrag lehnte der Senat ab.

SC Paderborn:

Die Ostwestfalen haben noch nicht entschieden, wann genau sie den Trainingsbetrieb wieder aufnehmen. Das will die Leitung am Montag mit dem Spielerkader und dem Trainerstab besprechen.

Trotz Gehaltsverzicht: Ronaldo wird erster Fußball-Milliardär

Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie ruht der Ball zurzeit bei Juve-Superstar Cristiano Ronaldo - nicht jedoch der Rubel.

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Die Kasse bei CR7 füllt sich trotz Gehaltsverzicht

Dieser rollt bei dem 35-Jährigen trotz Gehaltsverzicht munter weiter. Der Portugiese wird es laut Hochrechnungen des Wirtschaftsmagazins Forbes noch dieses Jahr schaffen, der erste Fußball-Milliardär der Welt zu werden.

Er wäre damit erst der dritte Sportler überhaupt, der diese Schallmauer durchbricht: Vor ihm schafften das nur Golfer Tiger Woods und Boxer Floyd Mayweather.

Aktuell verzichten die Profis von Juventus allerdings auf ihr Geld. Die Zahlungen für März, April, Mai und Juni fallen weg, der Verein aus Turin will so rund 108 Millionen Euro einsparen.

Ronaldo spendet an portugiesische Krankenhäuser

Für Ronaldo ein Verlust von einigen Millionen, der ihn auf dem Weg zum Milliardär allerdings nicht stoppen wird. 

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Allein im vergangenen Jahr verdiente CR7 rund 100 Millionen Euro, inklusive 60 Millionen Euro an Gehalt und Prämien. Der 35-Jährige hat unter anderem gut dotierte Sponsoren-Deals mit Ausrüster Nike und zahlreiche Werbe-Engagements.

Sein riesiges Vermögen teilt CR7 allerdings auch immer wieder gerne: In den vergangenen Wochen spendete er bereits rund 1,6 Millionen Euro an portugiesische Krankenhäuser, momentan verbringt er seine Zeit zusammen mit der Familie auf Madeira. 

Auch in den vergangenen Jahren hatte sich Ronaldo immer wieder für karitative Zwecke engagiert.

Gescher: Feuerwehr ermutigt Gescheraner mit ?Ode an die Freude? aus luftiger Höhe

Die ?Ode an die Freude? aus der 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven ertönte gestern über Gescher. Aus 22 Metern Höhe spielte der Feuerwehrkamerad Justus Köjer aus dem Teleskopmast heraus das Musikstück zum Zeichen der Verbundenheit und zur Ermutigung in der Corona-Krise. Das Stück wurde sowohl in der Innenstadt auf dem Rathausplatz wie auch in Hochmoors grüner Mitte gespielt. Die Idee entstammt aus anderen Städten, in denen bereits Ähnliches gemacht wurde. Das gelungene Video ist über www.feuerwehr-gescher.de einsehbar. Foto: FFG

Gescher: 22 bestätigte Corona-Fälle in Gescher

Gescher. In Gescher ist die Zahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus seit Freitag von 20 auf 22 gestiegen (Stand: Sonntag, 15.30 Uhr). Sieben Covid-19-Patienten sind wieder gesundet, sodass aktuell 15 Infizierte gezählt werden. Kreisweit sehen die Zahlen so aus: 406 infizierte Personen, 246 Gesundete und zwölf Todesfälle.

Gescher: ?Helfen, wo immer wir können?

Gescher. Die Corona-Pandemie ist das alles beherrschende Thema. Bürgermeister Thomas Kerkhoff äußert sich im Interview mit Redakteur Jürgen Schroer zur Situation in Gescher.

Gescher: Mit Meisen gegen Eichenprozessionsspinner

Gescher. Gemeinsam mit der Stadt Gescher will der Naturschutzverein Gescher-Hochmoor e. V. dem Eichenprozessionsspinner zu Leibe rücken. Sie setzen dabei auf Verbündete: Meisen. 200 Nistkästen hat jetzt die Stiftung Haus Hall fertiggestellt. Matthias Homann, der Vorsitzende des Vereins, freut sich und ist mit der Qualität der gelieferten Nistkästen hochzufrieden. ?Die Meisenkästen sind für die nächste Brutsaison. Einige davon werden wir in Kürze aufhängen, den Rest im Herbst?, erläutert Matthias Homann. ?Natürlich erst, wenn die Coronasituation sich beruhigt hat?, fügt er hinzu. Im Augenblick werde eine Projektgruppe für das Ausbringen der Nistkästen gebildet. Daran teilnehmen können alle Naturschutzfreunde, die die Aktion unterstützen wollen.

Gescher: Regenbogen macht Hoffnung

Gescher. Der Regenbogen ? er ist das Zeichen für den Bund Gottes mit den Menschen, das Zeichen, dass nach einer schweren Zeit wieder etwas Neues wächst. In der aktuellen Corona-Krise ist der Regenbogen vor allem in vielen Familien zum Hoffnungszeichen geworden. Nicht nur in Gescher haben viele Kinder Regenbögen gemalt und in ihre Fenster gehängt. Seit einigen Tagen steht auch ein großer Regenbogen aus Holz in der Pankratiuskirche. Er lädt Besucher der Kirche dazu ein, dass man ihn beschriftet mit Gedanken, Bitten, eigenen Erlebnissen, die Hoffnung machen? ?Am besten verfasst man die Gedanken zu Hause. Nadeln zum Anstecken liegen bereit?, erläutert Pastoralreferent Heinz Watermeier.

Gescher: Zurzeit sind 15 Gescheraner infiziert

Gescher. In Gescher sind bislang 20 Personen am Coronavirus erkrankt (Stand: Freitag, 16.30 Uhr). Fünf davon sind mittlerweile wieder gesundet, sodass aktuell 15 infizierte Bürger verzeichnet werden. Im Kreis Borken sehen die neuesten Zahlen so aus: 402 aktuell infizierte Personen bei insgesamt 609 bestätigten Fällen, 198 gesundete Menschen und neun Todesfälle im Zusammenhang mit einer Coronavirus-Infektion.

Gescher: Neuer Firmensitz am Kirchplatz

Gescher. Wechsel beim Sprung Systemhaus in Gescher: Zum 1. April wurde die seit über 30 Jahren bestehende Firma an Arno Südfels, einen langjährigen Mitarbeiter, übergeben.

Gescher: Vier Gescheraner sind wieder gesund

Gescher. Die Gesamtzahl der bestätigten Infektionen mit dem Coronavirus im Kreis Borken liegt aktuell (Stand Donnerstag, 16.30 Uhr) bei 566 (41 mehr als Mittwoch). 179 Personen sind wieder gesund. Acht Personen sind leider seit Beginn der Pandemie im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion verstorben, teilt die Kreisverwaltung Borken mit. Derzeit sind im Kreisgebiet 379 Personen erkrankt. In Gescher sind aktuell 15 Personen infiziert, vier sind gesundet. Die Gesamtzahl der bestätigten Fälle ist in der Glockenstadt somit von 18 auf 19 gestiegen.

Gescher: Sichtkontakt durch die Scheibe

Gescher. Ältere Menschen zählen zu den durch das Coronavirus besonders stark gefährdeten Personengruppen. Deshalb gelten in Altenheimen strenge Schutzmaßnahmen. Das gilt auch für das Altenwohnheim St. Pankratius, wo zurzeit 85 Senioren untergebracht sind. Zur aktuellen Situation äußern sich Heimleiter Norbert Arnzen und Pflegedienstleiterin Irmgard Bomkamp: ?Nach einer Informationsflut vieler Kanäle mit einem enormen Maßnahmenkatalog für das gesamte Personal kehrt mittlerweile etwas Ruhe und Routine in die Tagesstruktur ein. Wir sind stolz auf disziplinierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dieser Zeit?, sagen sie.

Gescher: Alte Strommasten verschwinden aus der Landschaft

Auf einer Länge von 44 Kilometern verschwindet die alte 220-kV-Leitung zwischen Nordvelen und Wettringen aus dem Landschaftsbild. In Gescher läuft derzeit die Demontage der Masten. Die vom Netzbetreiber Amprion beauftragte Fachfirma schafft etwa vier Masten am Tag. Bis Mai sollen diese Arbeiten abgeschlossen sein. Die alte Leitung soll bekanntlich durch eine ?Stromautobahn? (380 Kilovolt) ersetzt werden. Mit dem Planfeststellungsbeschluss für den hiesigen Abschnitt rechnet Amprion-Sprecher Jonas Knoop bis zum Ende des zweiten Quartals. Dann klärt sich, ob die neue Leitung als Umgehung gebaut wird oder weiterhin durchs Gewerbegebiet Nord führt. Die Bauarbeiten sollen im zweiten Halbjahr starten.

AZ Gescher

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