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Biden stellt Kabinett vor: Verlässlich und langweilig?

Spekulationen um die Besetzung der künftigen US-Regierung gab es seit Wochen - jetzt hat der designierte Präsident Biden sein Kabinett vorgestellt. Bei der Besetzung der Posten setzte er auf Vielfalt und vor allem Erfahrung. Von Katrin Brand.

Champions League: Dortmund siegt ohne Mühe gegen Brügge

Dank Torjäger Erling Haaland und Kunstschütze Jadon Sancho hat Borussia Dortmund Kurs auf das Achtelfinale der Champions League genommen. Ohne Mühe siegte der BVB 3:0 gegen den FC Brügge.

Champions League: Leipzig verliert gegen PSG

Mit einem Sieg bei PSG hätte Leipzig den Einzug ins Achtelfinale der Champions League schon fast perfekt machen können. Doch daraus wurde nichts. Leipzig verliert 0:1 und rutscht auf Platz drei ab.

Messerangriff: Schweizer ermitteln wegen Terroverdachts

In der Schweiz gehen Behörden nach einem Messerangriff mit zwei Verletzten dem Verdacht einer islamistisch motivierten Attacke nach. Die Verdächtige hatte in einem Kaufhaus zwei Frauen attackiert.

Nach Eklat im Bundestag: Sanktionen gegen AfD-Abgeordnete

Die AfD beschäftigt sich mit den Nachwehen des Eklats im Bundestag. Die Fraktionsspitze hat den Abgeordneten Bystron und Hemmelgarn das Rederecht zeitweise entzogen. Doch damit könnte die Sache noch nicht erledigt sein. Von M. Schmidt und J. Kurz.

Liveblog: ++ Situation in Frankreich entspannt sich ++

In Frankreich entspannt sich die Corona-Lage: Die Zahl der Neuinfektionen und der Krankenhaus-Patienten sank deutlich. Die US-Behörden wollen nach der Zulassung eines Impfstoffes im ersten Schub 6,4 Millionen Dosen verteilen. Der Liveblog zum Nachlesen.

Designierte Bundestagsvize Ziegler: SPD setzt auf Ost-Bonus

Dagmar Ziegler ist stolz auf ihre ostdeutsche Herkunft und eine erfahrene Politikerin - egal, ob am Gartenzaun oder als parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Fraktion. Nun soll sie Bundestagsvizepräsidentin werden. Von Georg Schwarte.

Äthiopien: Offenbar Hunderte Tote bei Massaker in Tigray

Der Konflikt um die äthiopische Region Tigray eskaliert zusehends. Menschenrechtsorganisationen berichten von einem Massaker an hunderten Zivilisten. Die Vereinten Nationen mahnen eindringlich, die Zivilbevölkerung zu schützen.

Dow erstmals über 30.000 Punkten

Die Aussicht auf einen geordneten Übergang zur Präsidentschaft von Joe Biden erfreut die Anleger an der Wall Street: Der US-Leitindex Dow Jones übersprang erstmals in seiner Geschichte die Marke von 30.000 Punkten.

Paris: Empörung nach Polizeieinsatz gegen Migranten

Filmaufnahmen von der Räumung eines Pariser Migrantencamps haben in Frankreich Empörung ausgelöst. Im Fokus der Kritik steht vor allem das aggressive Vorgehen der Polizei. Innenminister Darmanin ordnete eine Untersuchung an.

Experte zu Corona-Protesten: "Es entstehen Gegengemeinschaften zur Politik"

Rechtsextreme Tendenzen werden in der Corona-Protestbewegung stärker, sagt der Jenaer Forscher Quent im Interview mit tagesschau.de. Dabei bilde Antisemitismus den Kitt zwischen den unterschiedlichen Gegnern der Corona-Politik.

Skifahren trotz Corona: Streit unter den Alpenländern

Die italienischen Skigebiete sollen erst im neuen Jahr öffnen, Österreich hingegen drängt auf einen schnellen Saisonbeginn. Und Bayern mahnt zur gemeinsamen Lösung. Skifahren im Corona-Winter, kann das klappen?

Merkel signalisiert Zustimmung zu "Corona-Winterfahrplan"

Im Kanzleramt findet der Länder-Entwurf für den "Corona-Winterfahrplan" grundsätzlich Zustimmung - auch wenn Merkel morgen noch eigene Vorschläge machen will. Die FDP dagegen fordert, schon jetzt auch Lockerungen in den Blick zu nehmen.

Senator übernimmt nach Rassismusvorwürfen Feuerwehrleitung

Nach Bekanntwerden offenbar rechter Strukturen innerhalb der Bremer Feuerwehr hat Innensenator Mäurer deren Leitung übernommen und eine Sonderermittlerin eingesetzt. Der Hauptbeschuldigte wurde vom Dienst suspendiert.

Bundestagsvizepräsidentin: SPD-Fraktion nominiert Dagmar Ziegler

Die SPD möchte die Abgeordnete Ziegler zur Nachfolgerin des verstorbenen Bundesvizepräsidenten Oppermann machen. Konkurrentin Schmidt hatte ihre Kandidatur zuvor zurückgezogen. Die Entscheidung fällt am Donnerstag.

Geberkonferenz: Milliarden für Afghanistan - unter Bedingungen

Fast 20 Jahre sind seit dem Sturz der Taliban vergangen, noch immer ist Afghanistan von Hilfen aus dem Ausland abhängig. Nun versprechen Deutschland, die EU und andere Staaten weitere Unterstützung - fordern aber weitere Fortschritte.

Lufthansa führt biometrischen Scan beim Boarding ein

Bei der Lufthansa können Fluggäste auf einigen Airports jetzt das Boarding per Gesichtsscan durchführen - auf der Basis biometrischer Daten also. Liegt darin die Zukunft? Von Joscha Bartlitz.

tagesthemen mittendrin: Helgoland und die Magie der Isolation

Auf Helgoland kennen die Menschen das Leben in der Abgeschiedenheit. In der Corona-Pandemie machen die Bewohner deshalb das, was sie am besten können: Sie nehmen hin - was sich nicht ändern lässt. Von Malin Girolami.

Bund plant offenbar "Dezember-Hilfe" von 17 Milliarden Euro

Noch warten die Betriebe auf die "November-Hilfe", da ist schon Unterstützung für den Dezember geplant. Etwa 17 Milliarden Euro sind laut Medienberichten im Gespräch. Doch auch die Länder dürften in die Pflicht genommen werden.

Irak: Das Dorf der Minenopfer

In keinem anderen Land der Welt liegen so viele Minen wie im Irak - das tödliche Erbe der Golfkriege. Für die Beseitigung fehlt Personal und Geld. Im Dorf Butran hat fast jeder einen Minenunfall erlebt. Von Daniel Hechler.

Lebensmittelkontrollen: Eine unappetitliche Bilanz

Desinfektionsmittel in Sahne und Fisch, Bakterien im Hackfleisch, Holz in Gewürzen: 2019 haben Lebensmittelkontrolleure wieder etliche Missstände in der Branche festgestellt.

Corona-Krise in Schweden: Zweifel am Sonderweg

Lange hat Schwedens Regierung darauf gesetzt, dass ihr Umgang mit der Corona-Pandemie eine zweite Welle verhindern würde. Ein Fehler. Nun steuert sie um - mit Beschränkungen und Appellen. Von Christian Blenker.

Moderna-Impfstoff: EU sichert sich 160 Millionen Impfdosen

Die EU-Kommission hat einen Vertrag über 160 Millionen Corona-Schutzimpfungen mit dem US-Hersteller Moderna geschlossen. Laut Hersteller bietet das Vakzin eine Wirksamkeit von 94,5 Prozent. Zugelassen ist es noch nicht.

Was Whistleblower bei der EZB erwartet

Whistleblower haben in vielen Fällen dafür gesorgt, Missstände an die Öffentlichkeit zu bringen. Die internen Hinweisgeber gehen oft ein großes Risiko ein. Laut EU-Richtlinie sollen sie geschützt werden - auch bei der EZB? Von Ursula Mayer.

Streit um französisches Sicherheitsgesetz: Mach Dir (k)ein Bild

Frankreichs Parlament stimmt heute über ein neues Sicherheitsgesetz ab. Es sieht vor, die Verbreitung von Bildern von Polizisten im Einsatz strafbar machen zu können. Kritiker sehen die Pressefreiheit in Gefahr. Von Marcel Wagner.

Verbraucherschutz: Europäische Sammelklage beschlossen

Einen "verbraucherpolitischen Meilenstein" nennt das EU-Parlament den Beschluss: Die europäische Sammelklage soll es Verbrauchern erleichtern, Schadensersatzansprüche gegen Großkonzerne durchzusetzen. Von Stephan Ueberbach.

Antisemitismus-Beauftragter übt scharfe Kritik an "Querdenken"

Anne Frank, Sophie Scholl oder der Judenstern: Immer wieder gibt es seitens der "Querdenken"-Bewegung Verweise auf Opfer aus der NS-Zeit. Der Antisemitismusbeauftragte der Bundesregierung ist fassungslos.

Wie Corona die Jogginghose salonfähig macht

Die Verkaufszahlen zeigen es: Die Jogginghose setzt in der Pandemie zum Siegeszug im Bekleidungs-Sortiment an. Was offensichtlich viel mit den Arbeitsbedingungen im Homeoffice zu tun hat. Von Eva Macht.

Kommentar: Keine Sorglosigkeit zum Fest

In der Corona-Pandemie könnte Weihnachten das Fest der Sorglosigkeit werden, meint Birgit Schmeitzner. Doch das Virus bleibt gefährlich. Deshalb sollten die Menschen über mehr Verzicht nachdenken.

Nazi-Chats: Rassismus-Vorwürfe gegen Bremer Feuerwehr

Die Staatsanwaltschaft ermittelt innerhalb der Bremer Feuerwehr: Mitarbeiter sollen sich in Chats und auf der Wache jahrelang offen rassistisch und sexistisch geäußert haben. Der Innensenator zog inzwischen Konsequenzen.

Staufener Missbrauchsfall: Sicherungsverwahrung für Täter

Die sexuelle Gewalt gegen einen Neunjährigen aus Staufen hatte 2018 bundesweit Entsetzen ausgelöst. Bei einem der verurteilten Täter wurde nun nachträglich Sicherungsverwahrung angeordnet.

EuGH: Hotel darf Booking.com am eigenen Standort verklagen

Wo kann ein Hotel klagen, wenn es um einen Rechtsstreit mit einer Internet-Buchungsplattform mit Sitz im Ausland geht? Das hat der EuGH nun in einer wichtigen Grundsatzentscheidung geklärt. Von Klaus Hempel.

Neue Resolution: EU will Obdachlosigkeit bis 2030 beenden

Noch innerhalb dieses Jahrzehnts soll kein EU-Bürger mehr auf der Straße leben müssen. Das sieht eine neue Resolution vor, in der das EU-Parlament die Staaten auffordert, sich entschiedener um die Obdachlosen zu kümmern.

Coronavirus in Griechenland: "Die Zahlen machen Angst"

Im September hatte Griechenland noch um Urlauber geworben, es gab sehr wenige Corona-Infizierte. Jetzt ist die Zahl heftig angestiegen, und das trotz Ausgangssperre. Die Krankenhäuser stoßen an ihre Grenzen. Von Thomas Bormann.

Bilderstrecke: So soll Bidens neue Regierung aussehen

Viel Zeit bleibt nicht mehr. Mit Hochdruck arbeitet der künftige US-Präsident Biden an der Bildung der neuen Regierung. Die ersten Personalentscheidungen sind bereits gefallen - ein Überblick.

NS-Vergleiche: Relativieren und dämonisieren

Eine Rednerin, die sich mit Sophie Scholl vergleicht; Aktivisten, die einen "Judenstern" tragen; Politiker, die als Kriegsverbrecher dargestellt werden: NS-Vergleiche tauchen immer wieder auf - und haben eine doppelte Funktion. Von P. Gensing.

Deutsche Wirtschaft wächst schneller als gedacht

In den Sommermonaten ist der deutschen Wirtschaft nach dem Ende des ersten Lockdowns im Frühjahr eine rasante Aufholjagd gelungen. Ökonomen erwarten nun allerdings den nächsten Rückschlag.

NRW: Neue Razzien wegen rechtsextremer Polizei-Chats

Der Skandal um rechtsextreme Chatgruppen bei der nordrhein-westfälischen Polizei weitet sich aus: Am Morgen gab es Razzien gegen neun weitere verdächtige Beamte, die sich Nazi-Symbole geschickt und den Hitlergruß gezeigt haben sollen.

Börsenindex DAX besteht künftig aus 40 Unternehmen

Die Deutsche Börse baut den wichtigsten deutschen Aktienindex aus. Im September 2021 soll der DAX zehn weitere Mitglieder bekommen. Unternehmen müssen künftig strengere Regeln einhalten, um aufgenommen zu werden.

Qantas plant Corona-Impfpflicht für Flugreisende

Ohne Impfung gegen Corona kein Flug - das könnte bald der Weg sein, um den Luftverkehr trotz Pandemie anzukurbeln. Die Fluggesellschaft Qantas will die Pflicht für Verbindungen nach Australien einführen. Von Lena Bodewein.

Nachrichten von ZDF.de

Tuchel warnt: "Nicht okay, was wir mit Neymar machen"

Frust bei Julian Nagelsmann, Thomas Tuchel atmet auf!

Während RB Leipzig mit der 0:1 (0:1)-Niederlage einen Dämpfer im Kampf um das Achtelfinale der Champions League kassiert hat, darf Tuchel mit Paris Saint-Germain wieder hoffen. (Service: Die Tabellen der Champions League)

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"Ich freue mich wahnsinnig über das Ergebnis, wir haben gekämpft, wir haben das nötige Quäntchen Glück gehabt. Also kann ich heute damit leben. Wir haben das Ergebnis, das wir gebraucht haben", sagte Tuchel bei Sky. "Wir spielen mit Spielern, die jenseits dessen sind, was man von ihnen physisch erwarten kann. Deshalb hangeln wir uns alle drei Tage zu einem Spiel. Deswegen haben wir Druck auf dem Kessel, weil wir durch die Gruppe kommen wollen." (Stimmen zum Spiel)

Neymar lässt Tuchel aufatmen - PSG-Coach nimmt Superstar in Schutz

Das goldene Elfmetertor von Neymar (11.), den die Leipziger ansonsten genau wie den ebenfalls lange verletzten Kylian Mbappé gut im Griff hatten, war vor allem für PSG-Trainer Tuchel wichtig. Bei einer Niederlage hätte dem Starensemble das Gruppen-Aus und damit Tuchels Entlassung gedroht. Jetzt hat PSG durch den gewonnen direkten Vergleich gegen RB wieder gute Chancen aufs Weiterkommen. (Service: Spielplan und Ergebnisse der Champions League)

"Den Druck sind sie gewohnt", sagte Tuchel über sein Starduo Neymar und Mbappé. "Jeder erwartet immer Wunderdinge. Sie haben super gegen den Ball gearbeitet und sich komplett in den Dienst der Mannschaft gestellt." (LIVETICKER zum Nachlesen)

Neymar stand nach seiner Oberschenkelverletzung erstmals wieder in der Startelf.  "Das ist nicht okay, was wir mit Neymar machen", meinte Tuchel. "Wir stellen ihn aufs Feld und dann soll er gefälligst auch noch der sein, der die entscheidenden Dinge macht. Aber ihm fehlen einfach seit Wochen Trainingseinheiten. Ihm fehlen Spiele, um in den Rhythmus zu kommen, der jetzt im November eigentlich normal wäre. Es ist immer die gleiche Geschichte, die ich erzähle. Das Pferd ist argumentativ totgeritten. Es klingt halt immer nach Entschluldigung, aber es ist die Realität. Großes Kompliment an die Mannschaft. Die sind körperlich hingerichtet nach so einem Spiel. Wir sind da an der Grenze angelangt."

Leipzig konnte die Verunsicherung des Halbfinal-Gegners der Vorsaison nicht für sich nutzen, obwohl das Team nach dem frühen Rückstand dominant auftrat. In den beiden noch ausstehenden Gruppenspielen bei Basaksehir Istanbul (2. Dezember) und gegen Manchester United (8. Dezember) muss der Bundesliga-Dritte nun möglichst gewinnen und auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen.

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Nagelsmann regt sich über Elfmeterpfiff auf

Leipzig baute die angeschlagenen Pariser, die die Generalprobe gegen die AS Monaco (2:3) verpatzt hatten, zu Beginn der Partie selbst auf. Nach einem katastrophalen Fehlpass von Abwehrchef Dayot Upamecano im Aufbauspiel ging Marcel Sabitzer im Strafraum gegen Ángel di María zu ungestüm in den Zweikampf - Strafstoß. Die Chance ließ sich Neymar nicht nehmen, auch wenn RB-Torhüter Peter Gulacsi mit den Fingerspitzen noch am Ball war. (Die SPORT1-Einzelkritik)

"Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft und der Elfmeter war ein absoluter Witz", schimpfte Nagelsmann. "Ich weiß nicht, wo da der Video-Assisten war, wozu haben wir den eigentlich? Das auf Champions-League-Niveau, das ist echt traurig. Es ist eine klare Schwalbe, da ist null Kontakt. Der Video-Assistent hat wohl ein anderes Spiel angeguckt."

Leipzig rennt an - PSG mauert

RB war aber keineswegs geschockt, sondern wollte sofort zurückschlagen. Fast im Gegenzug wurde Sabitzers Distanzschuss abgeblockt, bei der anschließenden Ecke prüfte Upamecano PSG-Schlussmann Keylor Navas. Paris, das unter anderem auf die verletzten deutschen Nationalspieler Julian Draxler und Thilo Kehrer verzichten musste, überließ den Gästen vermehrt den Ball und zog sich stärker in die eigene Hälfte zurück, um bei Ballgewinnen überfallartig über Neymar und Mbappe zu kontern.

Doch Leipzig schaffte es im Kollektiv, dass die beiden Superstars aus dem Spiel heraus zunächst kaum gefährlich waren. Sowohl Neymar als auch Mbappe war die lange Verletzungspause noch anzumerken. Vielleicht auch aus Frust leistete sich Neymar nach einem Foul an Sabitzer (40.) seine zweite Gelbe Karte. Der Brasilianer muss damit im nächsten Spiel bei Manchester United zuschauen.

Forsberg lässt Ausgleichschancen liegen

Leipzig konnte aus dem vielen Ballbesitz zunächst nicht die ganz große Durchschlagskraft entwickeln. Obwohl die PSG-Abwehr personell erneut umgestellt werden musste, stand sie mit Aushilfs-Verteidiger Marquinhos und dem Ex-Dortmunder Abdou Diallo relativ sicher. Bei den Chancen von Yussuf Poulsen (36.), Amadou Haidara (38.) und Emil Forsberg (45.+1) vor dem Halbzeitpfiff waren RB auch nicht zwingend genug.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte RB nochmal den Druck, erneut verfehlte Forsberg nur knapp (49.), doch gegen die dicht gestaffelte PSG-Defensive ergaben sich kaum Lücken. Paris blieb bei seiner Taktik und stand sehr tief, die Konter wurden zunehmend weniger.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

Stimmen: Der Elfmeter? "Das ist echt traurig"

Borussia Dortmund steht mit einem Bein im Achtelfinale - RB Leipzig muss hingegen zittern. (Service: Die Tabellen der Champions League)

Der BVB siegte mit 3:0 klar und deutlich gegen den FC Brügge. Erling Haaland avancierte mit einem Doppelpack einmal mehr zum Matchwinner, doch auch Jadon Sancho ließ mit einem Traum-Freistoß aufhorchen.

Die Leipziger unterlagen unterdessen denkbar knapp mit 0:1 bei Paris Saint-Germain. Der Elfmeter - den Neymar zum Siegtreffer verwandelte - sorgte für reichlich Gesprächsstoff, wie auch die starke Leistung der Borussen. (Service: Spielplan und Ergebnisse der Champions League)

SPORT1 fasst die Stimmen von Sky und DAZN zusammen. 

Julian Nagelsmann (Trainer RB Leipzig): "Wir hatten mehr Situationen als Paris, am Ende wäre es verdient gewesen, wenn wir mindestens einen Punkt holen. Sie hatten eigentlich keine einzige Chance. Jetzt haben wir aber die schlechteren Karten."

...zum Elfmeter: "Wir waren über 90 Minuten die bessere Mannschaft und der Elfmeter war ein absoluter Witz. Ich weiß nicht, wo da der Video-Assisten war, wozu haben wir den eigentlich? Das auf Champions-League-Niveau, das ist echt traurig. Es ist eine klare Schwalbe, da ist null Kontakt. Der Video-Assistent hat wohl ein anderes Spiel angeguckt. Das ärgert mich dann schon. In solchen Spielen entscheiden Nuancen und die Nuance war heute der Schiedsrichter." 

Roman Bürki (Borussia Dortmund): "Für mich ist es ein gelungener Abend. Wir waren hinten souverän und haben die Null gehalten, was das Wichtigste ist."

...zur Mentalität: "Ich glaube, dass wir gute Charaktere ins Team hinzubekommen haben, die nicht zurückziehen und in jeden Zweikampf gehen. Ich denke da an Jude, der ein sehr gutes Spiel gemacht hat. Mit Erling haben wir einen überragenden Spieler, der die Tore macht. Wenn es läuft, dann läufts und dann redet keiner von Mentalität."

...zur Ausgangsposition: "Wir konnten mit dem Sieg einen Big Point landen. Wir müssen immer bereit sein, es kommt direkt das nächste Spiel und das finde ich gar nicht schlecht. Lazio ist eine Mannschaft, die wir schlagen können. Sie waren nicht so gut, wie das Ergebnis war."

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Thomas Tuchel (Trainer Paris Saint-Germain): "Ich bin mit meiner Mannschaft hier, um durch die Gruppe zu kommen. Wir haben genug zu tun. Wir spielen mit Spielern, die jenseits dessen sind, was man von ihnen physisch erwarten kann. Deshalb hangeln wir uns alle drei Tage zu einem Spiel. Deswegen haben wir Druck auf dem Kessel, weil wir durch die Gruppe kommen wollen. Ich freue mich wahnsinnig über das Ergebnis, wir haben gekämpft, wir haben das nötige Quäntchen Glück gehabt. Also kann ich heute damit leben. Wir haben das Ergebnis, das wir gebraucht haben."

...zu der Leistung seiner Mannschaft: "Ich habe selten einen Champions-League-Sieg gesehen, bei dem du komplett ohne Glück auskommst. Wir haben aufopferungsvoll verteidigt. Das war auch notwendig. Wir haben ein paar Mal das System gewechselt, um zu helfen. Wir haben keine Großchance zugelassen. Es gibt keinen Grund sich dafür zu entschuldigen. Ich weiß, was die Jungs abliefern, mit Schmerzspritzen auf dem Feld. Wir haben Spieler, die seit Wochen kein reguläres Training haben. Da kann man nicht das gleiche erwarten wie wenn sie voll im Rhythmus wären. Weil es sonst keinen Sinn machen würde, zum Training zu gehen. Wenn es ausschließlich reicht alle paar Wochen zum Spiel zu erscheinen, wären alle die bescheuert, die jeden Tag trainieren."

...zu Neymar und Mbappé: "Den Druck sind sie gewohnt. Jeder erwartet immer Wunderdinge. Sie haben super gegen den Ball gearbeitet und sich komplett in den Dienst der Mannschaft gestellt. Das ist nicht okay, was wir mit Neymar machen. Wir stellen ihn aufs Feld und dann soll er gefälligst auch noch der sein, der die entscheidenden Dinge macht. Aber ihm fehlen einfach seit Wochen Trainingseinheiten. Ihm fehlen Spiele, um in den Rhythmus zu kommen, der jetzt im November eigentlich normal wäre. Es ist immer die gleiche Geschichte, die ich erzähle. Das Pferd ist argumentativ totgeritten. Es klingt halt immer nach Entschluldigung, aber es ist die Realität. Großes Kompliment an die Mannschaft. Die sind körperlich hingerichtet nach so einem Spiel. Wir sind da an der Grenze angelangt."

...zur Ausgangslage: "Wir haben das nächste Spiel gegen Manchester. Wir wollen und können uns auf niemand anderen verlassen als auf uns selbst, deshalb haben wir natürlich in einer Woche das nächste kleine Finale. Wir werden mindestens die gleiche körperliche Hingabe, die gleiche Bereitschaft sich aufzuopfern und die Hingabe zu leiden. Dann brauchen wir wieder das Quäntchen Glück, das auch Manchester bei uns hatte. Schauen wir mal, was wir dafür kriegen."

Jadon Sancho (Borussia Dortmund): "Ich bin einfach nur glücklich, dass ich spiele. Ich habe Trainer und Mitspieler, die an mich glauben. Die vergangene Zeit war hart für mich. Es geht nun darum, wie ich zurückkomme. Leistungen wie diese helfen einem, sich wieder aufzubauen, um an die Spitze zurückzukehren, wo ich zuvor war."

...zu seinem Tor, dass das erste Freistoßtor eines Engländers in der CL für einen nicht-englischen Klub seit David Beckham war: "England hatte damals eine Top-Mannschaft. David Beckham ist zu Real Madrid gewechselt und hatte eine tolle Karriere. Ich kann mich noch an seinen Freistoß gegen Griechenland in der letzten Minute erinnern, als er den Ball in den Winkel nagelte."

...zu Haaland: "Erling ist ein fantastischer Spieler. Er macht es mir einfacher mehr Vorlagen zu liefern, da er eiskalt ist. Ich bin einfach nur forh. Mit ihm spielen zu können. Ich habe mich sehr darüber gefreut, dass er zum Golden Boy gewählt wurde, weil er es verdient hat. Er arbeitet hart auf und abseits des Platzes."

...zu Dortmunds Titelchancen: "Ich schaue von Spiel zu Spiel.. Ich möchte nie voraussagen, was in der Zukunft passieren wird. Aber wenn wir Leistungen wie diese jede Woche bringen, dann bin ich mir sicher, dass wir um die Meisterschaft mitspielen können."

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Oliver Mintzlaff (Geschäftsführer RB Leipzig): "Das ist eine sehr bittere Niederlage, weil wir ein sehr gutes Spiel gemacht haben und unglaublich viel Mentalität gezeigt haben. Wir waren über weite Strecken ? wenn nicht über das ganze Spiel ? die bessere Mannschaft. Da ist das bitter, wenn man sich beim letztjährigen Champions-League-Finalisten nicht belohnt."

...zum Elfmeter: "Im Stadion sah es nicht nach Elfmeter aus. Was ich gehört habe, war es wohl auch keiner. Wir haben dafür einen VAR, wenn der nicht eingreift und es kein Elfmeter war, dann ist das natürlich umso trauriger."

...zur Ausgangslage: "Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen und bin trotz der Niederlage sehr stolz. Wir sind angetreten, um ins Achtelfinale einzuziehen und das hat sich nicht geändert. Wir haben heute gezeigt, dass wir auf diesem Niveau mithalten können."

Sebastian Kehl (Leiter der Lizenzspielerabteilung von Borussia Dortmund):

...zur Stimmung: "Ja, weil wir natürlich auch gute Ergebnisse erzielt haben, weil wir gute Spiele absolvieren, weil wir heute in der Champions League einen großen Schritt nach vorne gemacht haben für das Weiterkommen und dann ist auch ein bisschen Leichtigkeit da. Die gehört dazu beim Fußball, der Spaß und die Freude trotz dieser doch tristen Verhältnisse. Die ist zu spüren bei der Mannschaft. Wir wollen jetzt einen richtigen Lauf aufnehmen, wir haben noch einiges vor bis Weihnachten und da war der Sieg heute extrem wichtig."

...zu Haalands Torausbeute: "Zwei warens. (lacht) Das war natürlich die Anekdote zum Wochenende. Erneut hat Erling getroffen, das freut uns riesig. Am Ende haben wir ihm die Möglichkeit gegeben, sich ein bisschen auszuruhen, weil wir natürlich noch viele Spiele haben. Aber für uns heute wieder extrem wichtig gewesen und deswegen war die Freude auch groß."

...zum Flow der Dortmunder: "Konzentriert bleiben natürlich. Auch an den Dingen arbeiten, die wir heute womöglich noch verbessern können, das ist klar. Gierig bleiben, wir haben am Wochenende hier mit Köln den nächsten Gegner den wir auch schlagen wollen und auch müssen. Auf der einen Seite eine gewisse Leichtigkeit mitnehmen, ohne den Fokus zu verlieren, auch eine gewisse Ernsthaftigkeit zu behalten und seine Ziele nicht aus den Augen zu verlieren. Das wird die richtige Mischung sein, die wir benötigen, denn wir können noch einiges erreichen mit dieser Mannschaft. Das Lazio-Spiel, an das sie mich erinnern liegt gefühlt schon fast Monate zurück."

...zu Sancho: "Er hat eigentlich immer Bock, wenn er spielt. Aber er hat doch Phasen in den letzten Wochen gehabt, wo er sich sicherlich verbessern kann. Ein Tor tut einem offensiven Spieler immer gut und wenns dann noch so ein wunderschönes ist. Wir haben einige Freistoßschützen, aber Jadon hat sich den Ball genommen voller Selbstvertrauen, insgesamt ein gutes Spiel gemacht. Tore beflügeln immer, wird ihm Auftrieb geben. Wir brauchen Jadon, er ist ein fantastischer Spieler und er wird noch besser werden."

...zur Rotation von Haaland: "Naja, wenn man die Möglichkeit hat, ihn nach einem 3:0 ein paar Minuten zu geben, dann nutzen wir das natürlich. Er will auch spielen, er ist auch fit. Er hat auch Lust alle drei Tage zu spielen. Natürlich werden wir es zu gewissen Zeiten auch mal dosieren müssen, aber soweit ist es noch nicht. Er ist für uns unglaublich wichtig. Im Moment wollen wir ihn gar nicht ersetzen."

Ingram macht Kasse: Pelicans-Star verlängert maximal

Gerade mal fünf Tage erst ist die Free Agency alt - und schon ist die Personalie um einen weiteren großen NBA-Namen offenbar geklärt:

Wie der gewöhnlich bestens informierte Insider Adrian Wojnaowski von ESPN berichtet, wird Brandon Ingram eine Maximalverlängerung seines Vertrages bei den New Orleans Pelicans unterschreiben.

Wojnaowski beruft sich dabei auf die Bestätigung der Ingram-Agenten Jeff Schwartz und Jordan Gertler.

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Den Angaben zufolge unterschreibt der Power Forward, der in der abgelaufenen Saison auf durchschnittlich 23,8 Punkte, 6,1 Rebounds und 4,2 Assists kam, für 5 Jahre und 168 Millionen Dollar.

Bemerkenswert: Nach Ben Simmons, Jamal Murray und Pascal Siakam ist Ingram bereits der vierte Spieler aus dem 2016er Draft-Jahrgang, der einen Maximalvertrag unterschreibt.

Der 23-Jährige war erst im Sommer des Vorjahres von den Los Angeles Lakers nach New Orleans gewechselt, schaffte es zum All-Star und wurde nach der Saison zum Most Improved Player gekürt.

RB-Einzelkritik: Upamecano glänzt trotz Makel

RB Leipzig hat bei der Niederlage gegen das Starensemble von Paris Saint-Germain defensiv kaum etwas zugelassen, leistete sich aber einen entscheidenden Fauxpas. (LIVETICKER zum Nachlesen)

Die Offensive agierte bei der 0:1-Niederlage glücklos. Emil Forsberg, im Hinspiel noch der Matchwinner, erwischte keinen guten Tag. In der Defensive glänzte Dayot Upamecano - allerdings mit einem Makel.

Die SPORT1-Einzelkritik:

PETER GULACSI: Bei Neymars Strafstoß (11.) im richtigen Eck, aber machtlos. Ansonsten von der Star-Offensive der Pariser wenig geprüft, in der Schlussphase gegen Rafinha auf dem Posten. SPORT1-Note: 3 (Service: Spielplan und Ergebnisse der Champions League)

NORDI MUKIELE (bis 63.): Hatte nach seinem Muskelfaserriss noch keine Luft für 90 Minuten, zu sehen war davon aber wenig. Lieferte sich umkämpfte Duelle mit Mbappé und Bakker. Kurbelte zudem mit scharfen Pässen das Leipziger Offensivspiel auf der rechten Seite an. SPORT1-Note: 3

RB-Abwehrchef Upamecano überzeugt nach Fehlstart

IBRAHIMA KONATÉ: Hielt im Verbund mit Upamecano hinten den Laden weitgehend dicht, starke Rettungstat gegen Mbappé (39.). SPORT1-Note: 2

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DAYOT UPAMECANO: Teils mit gewissem Hang zum Risiko im Spielaufbau, leitete mit einem Fehlpass die Elfmetersituation ein (11.), auf der anderen Seite mit einem gefährlichen Kopfball (12.), hatte ansonsten im Leipziger Strafraum klar die Lufthoheit, glänzte mit herausragender Zweikampfquote von 70 Prozent gegen Neymar und Co. SPORT1-Note: 2,5

ANGELINO: Ein farbloser Auftritt des Flügelflitzers, offensiv kein Faktor und defensiv anfällig, gewann vor der Pause keinen Zweikampf. Zeigte sich im zweiten Durchgang etwas häufiger vorne. SPORT1-Note: 4,5

AMADOU HAIDARA: An Sabitzers Seite der Mann fürs Grobe. Rieb sich in vielen Zweikämpfen auf - und ging zumeist als Sieger daraus hervor (75 Prozent). Stellte mit einem abgefälschten Schuss Navas (39.) vor leichte Probleme. SPORT1-Note: 3 (Service: Die Tabellen der Champions League)

Sabitzer spielt unter Schmerzen - Forsberg glücklos

MARCEL SABITZER: Verschuldete nach leichtem Kontakt gegen Di María früh einen Elfer (11.), hatte im Gegenzug den Ausgleich auf dem Fuß (12.), mit guten Ideen am Ball, der Chef im Leipziger Spiel, spielte unter Schwerzen weiter, nachdem Mbappé mit den Stollen auf seinem rechten Unterarm gelandet war (53.). SPORT1-Note: 3,5

DANI OLMO (bis 63.): Konnte sich nur selten durchsetzen, insbesondere gegen den EX-Dortmunder Diallo meist nur zweiter Sieger, leitete mit einer guten Flanke Forsbergs Großchance ein (45.+1) - seine auffälligste Szene, räumte nach gut einer Stunde das Feld für Kluivert. SPORT1-Note: 4,5

EMIL FORSBERG (bis 73.): Im Hinspiel noch Matchwinner, in Paris glücklos. Sah in der 2. Minute gleich Gelb, leistete sich einige leichtfertige Ballverluste, wandelte nach einem weiteren Foul an Parades (30.) am Rande eines Platzverweises. Hatte kurz vor (45.+1) und kurz nach (49.) der Pause je eine Großchance zum Ausgleich. SPORT1-Note: 4

CHRISTOPHER NKUNKU: Konnte sich gegen seinen Ex-Klub nur selten in Szene setzen, seine Standards verpufften, musste in der Schlussphase einen üblen Tritt von Verratti (82.) einstecken. SPORT1-Note: 4,5

YUSSUF POULSEN: Rackerte viel, setzte seinen ersten Torschuss aber deutlich zu hoch an (37.), schlug in aussichtsreicher Position ein Luftloch (62.) - bezeichnend für seinen Auftritt ohne Fortune. SPORT1-Note: 4

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WILLI ORBAN (ab 63.): Der Innenverteidiger ersetzte Haidara auf ungewohnter Position als Rechtsverteidiger. Übernahm dort vorwiegend Defensivaufgaben. SPORT1-Note: 3,5

JUSTIN KLUIVERT (ab 63.): Kam für Olmo und rückte auf den rechten Flügel und zeigte offensiv gute Ansätze, nachlässig in der Rückwärtsbewegung. SPORT1-Note: 4

ALEXANDER SÖRLOTH (ab 73.): Wurde für Forsberg eingewechselt, prüfte mit einer abgefälschten Flanke Navas (78.), ansonsten ohne Durchschlagskraft. SPORT1-Note: 4

Einzelkritik: So genial will man Sancho sehen!

Borussia Dortmund hat einen großen Schritt in Richtung Achtelfinale der Champions League gemacht.

Der deutsche Vizemeister dominierte den FC Brügge beim 3:0 nach Belieben und ist mit neun Punkten aus vier Spielen Tabellenführer der Gruppe F. (LIVETICKER zum Nachlesen)

Neben Torjäger Erling Haaland, der seine fantastische Quote in der Königsklasse mit einem Doppelpack weiter ausbaute, glänzte vor allem Jadon Sancho - nicht nur wegen seines traumhaften Freistoßes. SPORT1 hat die Einzelkritik zum BVB.

ROMAN BÜRKI: Hatte nicht viel zu tun. Wenn denn aber einmal was auf den Kasten kam, dann war der Schweizer hellwach. In der 65. Minute zum Beispiel bei einer gefährlichen Flach-Hereingabe. SPORT1-Note: 3

THOMAS MEUNIER: Seine technischen Defizite (Ballannahme, Passspiel) kamen immer mal wieder ans Licht. Fing sich nach kleinen Anfangsproblemen aber und machte dann vor allem defensiv einen guten Job. Musste nach 73 Minuten für den jungen Morey weichen. SPORT1-Note: 3

Ab 73. MATEU MOREY: Das Verteidiger-Talent ? zwischendurch lange verletzt ? kam zu seinem dritten (und längsten) Kurzeinsatz in dieser Saison. Kam für Meunier und hatte auf rechts keine Probleme. SPORT1-Note: 3 (Service: Spielplan und Ergebnisse der Champions League)

Bellingham fegt dazwischen

MANUEL AKANJI: Unaufgeregter und fehlerfreier Auftritt des Innenverteidigers, der zuletzt sehr stabil auftritt. Der Schweizer hatte in der 31. Minute sogar noch eine dicke Chance, die Keeper Simon Mignolet allerdings vereitelte. SPORT1-Note: 2

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MATS HUMMELS: Guter Auftritt des Abwehrchefs, der seinen Laden hinten dicht hielt und gewohnt lautstark kommunizierte ("Ruhig aufbauen!", "Fallen lassen!"). SPORT1-Note: 2

RAPHAEL GUERREIRO: Mit einem üblen Ballverlust, der Folgen hätte haben können (27.). Fing sich dann aber und spielte solide. SPORT1-Note: 3

Ab 80. FELIX PASSLACK: ohne Benotung (Service: Die Tabellen der Champions League)

JUDE BELLINGHAM: Der Jung-Star ließ sich immer wieder fallen, sicherte bei eigenen Eckbällen hinten ab und fegte immer wieder kompromisslos dazwischen ? stark! SPORT1-Note: 2

THOMAS DELANEY: Beim 5:2 in Berlin fehlte der Däne noch angeschlagen, für das Heimspiel in der Königsklasse gegen Brügge meldete er sich dann aber fit - und stand prompt in der Startelf. Ein ordentlicher Auftritt von Delaney, der etwas platt für Can ausgewechselt wurde. SPORT1-Note: 2,5

Ab 72. EMRE CAN: Der Nationalspieler kam zu seinem ersten Champions-League-Auftritt in dieser Saison. War zuvor gesperrt und fehlte dann wegen Corona. Fügte sich nahtlos ins Spiel ein. SPORT1-Note: 3

Haaland baut CL-Rekord aus

JADON SANCHO: Der Engländer spielt sich allmählich aus der Formkrise und war ein Aktivposten im BVB-Spiel. Sancho lief viel, machte Tempo und war an zwei Treffern beteiligt. Erst spielte er Haaland vor dem 1:0 herrlich frei, dann erzielte er mit dem Pausenpfiff ein Freistoß-Traumtor. So wollen ihn die Fans sehen! SPORT1-Note: 1,5

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GIO REYNA: Probierte viel ? doch vieles wollte dem BVB-Küken dabei nicht gelingen. Ein bemühter Auftritt mit Luft nach oben. Mitunter fehlt dem begnadeten Top-Talent noch die Robustheit im Zweikampf. SPORT1-Note: 3

Ab 81. JULIAN BRANDT: Kam zu spät.

THORGAN HAZARD: Der Belgier war von den Offensivleuten noch einer der schwächsten. Versuchte gegen seine Landsleute viel, war bemüht - doch mit wenig Ertrag. SPORT1-Note: 3,5

ERLING HAALAND: Er macht einfach munter weiter - und trifft und trifft. Haaland baute seinen Champions-League-Rekord aus und erzielte die Treffer 15 und 16 im zwölften Spiel ? eine Wahnsinns-Quote! Der 1,94-Meter-Hüne beschäftigte die löchrige Brügge-Abwehr vor allem im ersten Durchgang und setzte seinen muskulösen Körper in vielen Momenten richtig gut ein. SPORT1-Note: 1

Ab 81. MARCO REUS: Der Kapitän übernahm die Binde von Mats Hummels, kam aber zu spät für eine Benotung.

Morata rettet Juventus - auch Barcelona weiter

Der FC Chelsea mit Timo Werner, der FC Barcelona mit Marc-Andre ter Stegen sowie Juventus Turin und der Europa-League-Sieger FC Sevilla haben vorzeitig das Achtelfinale der Champions League erreicht.

Nationalstürmer Werner gewann mit Chelsea am vierten von sechs Spieltagen der Gruppe E bei Stade Rennes 2:1 (1:0) und ist damit ebenso nicht mehr von den ersten beiden Plätzen zu verdrängen wie Sevilla, das bei FK Krasnodar 2:1 (1:0) siegte (Service: Die Tabellen der Champions League). 

Chelsea und Sevilla haben nach drei Siegen und einem Unentschieden zehn Punkte auf dem Konto und machen den Gruppensieg unter sich aus. Das direkte Duell steigt am 2. Dezember in Spanien (Service: Spielplan und Ergebnisse der Champions League).

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In der Gruppe G ist Barca nach einem 4:0 (0:0) bei Dynamo Kiew genauso sicher weiter wie Turin mit Superstar Cristiano Ronaldo, das durch einen späten Treffer von Alvaro Morata 2:1 (1:1) gegen Ferencvaros Budapest siegte. Zuvor hatte Ronaldo den ersten Juve-Treffer erzielt (LIVETICKER zum Nachlesen).

Barcelona genügte dagegen eine B-Elf ohne Lionel Messi, um auch nach vier Spielen makellos zu bleiben.

Lazio bleibt am BVB dran

In der Dortmunder Gruppe F bleibt Lazio Rom im Kampf um die Spitze am BVB dran. Die Mannschaft des früheren Dortmunder Stürmers Ciro Immobile bezwang Zenit St. Petersburg 3:1 (2:1). Mit einem Sieg gegen Lazio nächsten Mittwoch hätte die Borussia den Gruppensieg sicher. Manchester United führt nach einem 4:1 (3:0) gegen Basaksehir Istanbul die Leipziger Gruppe H an.

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Werner vergab in Rennes eine Riesenchance zur frühen Chelsea-Führung, er schoss aus fünf Metern freistehend weit über das Tor (5.). Callum Hudson-Udoi (22.) machte es besser. Auch Werner erzielte einen Treffer (47.), der wegen einer Abseitsstellung aber nicht zählte. Olivier Giroud (90.+1) köpfte Chelsea in die K.o.-Phase.

Chelsea: Havertz bei Rückkehr eingewechselt

Der deutsche Nationalspieler Kai Havertz stand nach überstandener Corona-Erkrankung erstmals wieder im Kader, er wurde in der 76. Minute eingewechselt. Antonio Rüdiger saß dagegen auf der Bank. 

Haaland-Show und Traum-Freistoß: BVB siegt mühelos

"Für mich ist es ein gelungener Abend. Wir waren hinten souverän und haben die Null gehalten, was das Wichtigste ist", sagte ein zufriedener Roman Bürki nach dem Abpfiff im Signal Iduna Park bei DAZN

Nicht nur der Schlussmann von Borussia Dortmund konnte mit dem Abend zufrieden sein, denn der BVB steht dank Tormaschine Erling Haaland und Kunstschütze Jadon Sancho mit einem Bein im Achtelfinale der Champions League.

Die Mannschaft von Trainer Lucien Favre besiegte den belgischen Meister FC Brügge souverän mit 3:0 (2:0). (LIVETICKER zum Nachlesen)

Im kommenden Heimspiel gegen Lazio Rom benötigen die Schwarz-Gelben nun nur noch einen Punkt, um vorzeitig die K.o.-Phase zu erreichen. (Service: Die Tabellen der Champions League)

Sancho "einfach nur glücklich"

Die Stimmung könnte bei den Schwarz-Gelben daher kaum besser sein. "Die gehört dazu beim Fußball, der Spaß und die Freude trotz dieser doch tristen Verhältnisse. Die ist zu spüren bei der Mannschaft", verriet Sebastian Kehl, Leiter der Lizenzspielerabteilung des BVB: "Wir wollen jetzt einen richtigen Lauf aufnehmen, wir haben noch einiges vor bis Weihnachten und da war der Sieg heute extrem wichtig."

"Wir haben gute Charaktere dazugeholt, die auf dem Platz konsequent durchziehen und nicht zurückstecken", sagte Bürki: "Und Erling ist vorne eben ein überragender Spieler, der die Dinger einfach macht. Da redet dann auch niemand mehr von Mentalität. Jetzt wollen wir den Gruppensieg." (Die Einzelkritik zum BVB)

Haaland (18., 60.) mit seinen Champions-League-Toren 15 und 16 beim zwölften Einsatz sowie Sancho (45.) mit einem sehenswerten Freistoß trafen beim fünften Dortmunder Heimsieg in Folge auf höchster europäischer Ebene. Der Tabellenzweite der Bundesliga liegt damit in allen Wettbewerben voll auf Kurs. (Service: Spielplan und Ergebnisse der Champions League)

"Ich bin einfach nur glücklich, dass ich spiele. Ich habe Trainer und Mitspieler, die an mich glauben", schwärmte Sancho bei DAZN: "Die vergangene Zeit war hart für mich. Es geht nun darum, wie ich zurückkomme. Leistungen wie diese helfen einem, sich wieder aufzubauen, um an die Spitze zurückzukehren, wo ich zuvor war."

Favre rotiert stark

Favre setzte die angekündigte Rotation konsequent um und veränderte seine Startelf im Gegensatz zum überzeugenden Auftritt bei Hertha BSC (5:2) auf gleich fünf Positionen. Unter anderem rückten Sancho und Thorgan Hazard für Kapitän Marco Reus und Julian Brandt in die Anfangsformation. Sturmtalent Youssoufa Moukoko saß auf der Bank, ein neuerliches Rekord-Debüt blieb aus. 

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Am Spielfluss der Dortmunder änderten die Umstellungen nichts. Passsicher, zielstrebig, kreativ - die Gastgeber dominierten von Beginn an. Haaland vergab aber die frühe Chance zur Führung (2.). Der Norweger machte es 16 Minuten später nach schönem Zuspiel von Sancho frei vor Torhüter Simon Mignolet besser. Es war das 200. BVB-Tor in der Königsklasse.

Dortmund hatte auch in der Folge viel Kontrolle, auch wenn sich die Gäste nicht versteckten und um spielerische Lösungen bemüht waren. Torgefährlich wurde Brügge aber selten. Ein Distanzschuss von Ruud Vormer (23.) verfehlte sein Ziel.

Der deutsche Vize-Meister drängte auf den zweiten Treffer. Manuel Akanji (32.), Giovanni Reyna (41.) und Thomas Delaney (43.) vergaben zunächst gute Möglichkeiten. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff zirkelte Sancho einen Freistoß aus rund 20 Metern sehenswert in den Winkel.

Haaland darf sich erholen

Der BVB suchte nach dem Wechsel die Entscheidung. Der stark verbesserte Sancho traf in guter Position den Ball aber nicht richtig (48.), Haaland verzog deutlich (50.). Das Favre-Team kombinierte weiter flüssig, spielte in einigen Situationen aber zu kompliziert.

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Defensiv hatte die diesmal von Favre gewählte Viererkette mit Abwehrchef Mats Hummels meist alles im Griff. Brügge war wie schon bei der 0:3-Niederlage im Hinspiel trotz einiger guter Ansätze insgesamt zu harmlos. Glück hatte der BVB allerdings, als Vormer an einer scharfen Flanke knapp vorbeirutschte (58.).

Angesichts der beruhigenden Zwei-Tore-Führung und der irrwitzigen Terminhatz bis Weihnachten ließen es die Gastgeber in einigen Phasen nun ruhiger angehen, doch Haaland hatte noch nicht genug. Der 20-Jährige nutzte einen Fehler in der Abwehr von Brügge eiskalt zum dritten Treffer des Abends. Vormer hatte ihm den Ball unfreiwillig aufgelegt.

Favre nahm danach die ersten Wechsel vor, um wertvolle Kräfte für die nächsten Aufgaben zu sparen - auch Haaland durfte sich erholen.

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Mit Sport-Informations-Dienst (SID)

So reagiert Schalke-Star auf seine Suspendierung

Schalke 04 will das Chaos im Verein mit einem Rundumschlag in den Griff bekommen.

Stürmer Vedad Ibisevic muss den Klub verlassen, der Vertrag mit dem Stürmer, der zu Saisonbeginn mit großen Erwartungen von Hertha BSC gekommen war, wird zum 31. Dezember aufgelöst. Zudem suspendierte der Tabellenletzte der Bundesliga "bis auf Weiteres" Amine Harit und Nabil Bentaleb. 

Harit: "Nur als Einheit werden wir es schaffen"

Harit äußerte sich sich zu seiner Suspendierung am Abend in den sozialen Netzwerken. In seinem Statement forderte er alle beteiligten zu mehr Zusammenhalt auf. 

"Guten Abend an alle, nach dem für alle frustrierenden Spiel am Wochenende müssen wir jetzt zusammenstehen. Ich arbeite seit Monaten sehr hart dafür, um wieder auf mein bestes Niveau zu kommen und ich bin entschlossener denn je, meinen Klub wieder in die Tabellenregionen zu führen, wo er hingehört. Die Spieler, das gesamte Trainer- und Betreuerteam, alle Angestellten und natürlich die Fans: wir müssen alle zusammen für unser gemeinsames Ziel kämpfen. Nur als Einheit werden wir es schaffen", schreib Harit. 

Harit wurde bei der 0:2-Niederlage gegen Wolfsburg nach einer schwachen Vorstellung nach 39 Minuten ausgewechselt. Trainer Manuel Baum würdigte er dabei keines Blickes.

Es seien "ein paar Dinge vorgefallen, die uns nicht gefallen haben", der Marokkaner erhalte "deshalb eine Denkpause", sagte Sportvorstand Schneider: "Er hat großes sportliches Potenzial, konnte dieses aber in den letzten Monaten nicht im Sinne unserer Mannschaft abrufen. Wir werden Amine nicht fallen lassen, sondern gemeinsam alles daran setzen, ihn wieder dahin zu bringen, dass er seine Qualitäten für unseren Verein einbringen kann." 

Gescher: Einbrecher auf Baustelle in Tungerloh

Gescher. Kartons mit Sprühfarbe, 60 Meter 32-Ampere-Kabel sowie verschiedene Werkzeuge haben unbekannte Täter am vergangenen Wochenende in Gescher erbeutet. Mehrere Container an der Windkraftanlagenbaustelle an der Büschersstiege in Tungerloh-Pröbsting brachen die Unbekannten dazu auf. Die Tat trug sich in der Zeit von Freitag, 15 Uhr, bis Montag, 6.45 Uhr, zu. Nun sucht die Polizei Zeugen. Sachdienliche Hinweise bitte an die Kripo in Ahaus unter der Rufnummer 02561/9260.

Gescher: Jesuskinder gehen auf Reisen

Gescher. Am bevorstehenden ersten Adventswochenende beginnt zum zweiten Mal eine besondere Aktion in der Kirchengemeinde St. Pankratius und St. Marien, der sich in diesem Jahr auch die evangelische Gemeinde anschließt. Die sechs Jesuskinder aus den Krippen in den hiesigen Kirchen und Kapellen (St. Pankratius, St. Antonius, Haus Hall, Altenwohnheim, Waldkirche und evangelische Kirche) werden im Advent auf eine Reise durch viele Familien geschickt, bis sie dann an Weihnachten wieder in ihren richtigen Krippen bestaunt werden können.

Gescher: Geburtstag des Gründers feiern

Gescher (sk). Wie in vielen anderen Vereinen hat die Corona-Pandemie auch die Aktivitäten in der Kolpingsfamilie fast vollständig zum Erliegen gebracht. Viele beliebte alljährliche Veranstaltungen wie der von der Kolpingsfamilie organisierte Rad- und Wandertag oder das Sommerfest für die gesamte Bevölkerung fielen dem Virus zum Opfer.

Gescher: Stoßlüften und Reinigen sollen ausreichen

Gescher. An der Von-Galen-Schule sind in zwei Räumen leicht erhöhte Schadstoff-Messwerte festgestellt worden. Das von der Stadt beauftragte Hygieneinstitut hat keine Bedenken, dass die Räume weiter genutzt werden, empfiehlt aber verstärktes Stoßlüften und intensives Reinigen. ?Es besteht also kein akuter Handlungsbedarf?, stellte Bürgermeisterin Anne Kortüm gestern beim Ortstermin fest. Vorsorglich sollen aber in der kommenden Woche sogenannte Passivsammler aufgestellt werden, um die Raumluft in den nächsten zwei Wochen unter Normalbetrieb zu überwachen. Von den Ergebnissen hängt es ab, ob sich ein Sanierungsbedarf ergibt oder nicht. Schulleiterin Petra Roters informierte die Eltern gestern per Rundbrief über die Situation.

Gescher: AHAL heißt das neue ABC

Gescher. Abstand, Hygiene-Regeln, Alltagsmasken und das Lüften ? kurz AHAL genannt ? gehören seit Monaten zum täglichen Alltag in den Gescheraner Schulen.

Gescher: Autofahrer überholt trotz Gegenverkehr

Gescher. Es ist wohl der guten Reaktion eines 38-jährigen Autofahrers und einer großen Portion Glück zu verdanken, dass es am Donnerstag nicht zu einem schwerwiegenden Unfall in Gescher gekommen ist. Der Legdener war gegen 16.45 Uhr auf der Kreisstraße 34 von Gescher kommend in Richtung Ahaus unterwegs, als ihm in einer langgezogenen Kurve auf seiner Fahrspur ein schwarzes Auto entgegenkam. Der Fahrer des Fahrzeugs überholte gerade einen weißen Kastenwagen. Um einen Frontalzusammenstoß zu verhindern, wich der 38-Jährige nach rechts aus und kollidierte dort mit einem Leitpfosten. Der Fahrer des dunklen Fahrzeugs setzte seine Fahrt fort, ohne seinen Pflichten nachgekommen zu sein. Die Polizei bittet Zeugen, besonders den Fahrer des weißen Kastenwagens, sich unter Tel. 02561/9260 mit dem Verkehrskommissariat in Ahaus in Verbindung zu setzen.

Gescher: Gemütlichkeit zu Hause ist angesagt

Gescher. Es ist ein trüber Herbstvormittag in der Innenstadt von Gescher. Der permanente Nieselregen und der graue Himmel verstärken noch zusätzlich die eigenartige Strahlkraft dieses Tages, zusätzlich zu den Beschränkungen des zweiten Corona Lockdown light. Vereinzelt huschen Personen durch die Innenstadt. Apotheken und Geschäfte mit weihnachtlichen Dekoartikeln profitieren unfreiwillig von dieser Situation.

Gescher: Selbst der Nikolaus macht mit

Gescher. Das Herdfeuer prasselt, der Schlitten mit den Geschenken steht bereit, der Nikolaus hat es sich auf einem Stuhl gemütlich gemacht und greift zum Buch. Ein Glöckchen bimmelt, dann beginnt der heilige Mann zu lesen. So stimmungsvoll startet ein Film, der den Gescheranern die ?etwas andere? (Vor-)Weihnachtszeit im Corona-Jahr 2020 versüßen soll. ?Wir möchten den Leuten eine Freude machen als kleinen Ausgleich dafür, dass so viele Veranstaltungen abgesagt werden mussten?, erläutert Stadtmarketing-Geschäftsführerin Jana Ay. ?Weihnachtsgrüße von Gescheranern für Gescheraner? lautet der Titel für den Film, der vom Stadt-TV-Team zusammengeschnitten wird und bis Mitte Dezember fertiggestellt sein soll. Das Besondere: Jeder kann mitmachen und einen kurzen Filmbeitrag zu einem weihnachtlichen Thema beisteuern ? ohne großen technischen Aufwand, einfach mit dem Handy aufgenommen.

Gescher: ?Kontaktvermeidung ist das A und O?

Gescher. Kontaktvermeidung ist weiterhin das A und O bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie, sagt Dr. Heiner Ehling. Der Facharzt für Allgemeinmedizin, Naturheilverfahren und Chirotherapie ist seit Januar 1989 in eigener Praxis in Gescher tätig und äußert sich im Interview mit unserem Redaktionsmitglied Jürgen Schroer zur aktuellen Situation.

Gescher: Diebstahl an Gasfernleitung

Gescher. Auf Schweißkabel, Starkstromkabel, Schweißmaschinen und andere Bauteile hatten es Diebe in Gescher abgesehen. Sie suchten eine Baustelle in der Bauerschaft Tungerloh-Pröbsting auf und entwendeten die unter einem Montagezelt liegenden Gegenstände aus einem Erdloch. Verübt wurde die Tat nach Mitteilung der Polizei in der Zeit von Donnerstag, 18 Uhr, bis Montag, 7 Uhr. Der Wert der Beute wird auf circa 15 000 Euro geschätzt. Hinweise erbittet die Kripo Ahaus unter der Rufnummer 02561/9260.

AZ Gescher

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