Herzlich willkommen

Ich begrüße alle ganz herzlich auf den Seiten des Heimatverein Hochmoor e. V. Erleben und Erfahren Sie bei uns doch einfach einmal etwas über den Torfabbau, der die Gegend in und um Hochmoor geprägt hat.
Unser D(T)orfmuseum ist ein kleines, aber feines Museum in unserer ehemaligen Dorfschule und beherbergt eine sehenswerte Ausstellung. Es wird von den Mitgliedern des Heimatvereins gepflegt und ist in den Sommermonaten an jedem Samstag in der Zeit von 14:30 Uhr bis 17:30 Uhr geöffnet.

Ein Besuch lohnt sich bestimmt! Schauen Sie einfach mal vorbei!

Viele Grüße!
Ihr Reinhold Gertz
1. Vorsitzender
Heimatverein Hochmoor e.V.

Ein überdimensionaler Weihnachtsbaum wird auch in diesem Jahr wieder in der Grünen Mitte erstrahlen und mit dem beginnenden Advent im Zentrum des Dorfes weithin sichtbar für ein vorweihnachtliches Flair sorgen. Diese vor einigen Jahren geborene Idee den Ortskern zu schmücken hat sich bewährt, sagt auch Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz und hierbei machen Bürgerschützenverein und Heimatverein immer gemeinsame Sache.

Am Freitag, 29. November ist es wieder soweit wenn die Organisatoren Josef Schlautmann als neuer Präsident der Bürgerschützen, Heinrich Grösbrink, Klaus Klavon und Heinz-Peter (Boris) Schulz die Ärmel aufkrempeln und einen stattlichen grünen Baum in die Höhe hieven. In diesem Jahr wird der Bürgerschützenverein den Baum besorgen. Damit der Baum auch mit einem schmucken Kleid ausgestattet werden kann, haben im Vorfeld die Kindergartenkinder fleißig gebastelt und für wetterfesten Weihnachtsschmuck gesorgt und damit ist zusammen mit den Lichterketten eine festliche Illumination gewährleistet.

Neu ist, das die Kindergartenkinder mit ihren Eltern bereits um 17.30 Uhr zur Grünen Mitte kommen und den Baumschmuck anbringen werden. Den Kindern winkt für ihren Einsatz warmer Kakao und für das leibliche Wohl für alle ist gesorgt, nachdem gemeinsam einige Lieder gesungen wurden. Zur Unterstützung dieser Brauchtumspflege sind alle Bürger eingeladen und die Vorsitzenden beider Vereine hoffen auf eine gute Beteiligung.

Neue Bänke am Heimathaus

Aufgewertet wurden jetzt die Sitzgelegenheiten in der Wetterschutzhütte auf dem Gelände des Heimathauses in Hochmoor. Hier wurde eine Ersatzbeschaffung der vorhandenen Bänke erforderlich, die in die Jahre gekommen waren und aus Sicherheitsgründen ausgetauscht werden sollten. Um das zu realisieren kam gerade die Aktion Heimatscheck recht, von der Heimatvereine bei entsprechenden Voraussetzungen profitieren können. Das nutzte auch der Heimatverein Hochmoor zur Verschönerung und Aufwertung der Schutzhütte in den idyllischen Parkanlagen und bekam jetzt aus diesem Topf einen  Betrag von zweitausend Euro für die Anschaffung von drei Sitzgruppen aus Eichenholz (Picknicksitzgruppen) und vier eichenen Sitzbänken. Darüber freute sich nicht nur Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz und bedankte sich bei der Bezirksregierung Münster für den warmen Geldregen, auch die Besucher und Wanderer die das Heimathaus aufsuchen, dürfen sich über eine optimale Außenherberge bei ihren Aufenthalten am Heimathaus freuen. Auch Nachbarschaften und Vereine profitieren davon, denn bei ihren Veranstaltungen in den Parkanlagen ist mit dieser Aufwertung für Sitzgelegenheiten für rund fünfzig Personen gesorgt die auch bei ungünstiger Witterung draußen verweilen können und auch ein Dach über dem Kopf haben. Nun muss nur noch der Farbenpinsel ein wenig geschwungen werden um die wunderbaren Sitzmöbel gegen Witterungseinflüsse ein wenig zu imprägnieren und dann sind für die kommenden Saison alle herzlich zum Einsitzen willkommen. Mit der jüngsten Aufwertung des Geländes durch eine Rotbuchenhecke für die Vera Sondermann als Mitglied im Heimatverein über ihren Arbeitgeber innogy in Essen eine Bezuschussung für die Kosten der Pflanzaktion ermöglichen konnte, ist der Heimatverein glücklich, so manche ihrer Vorhaben durch Unterstützung von außen realisieren zu können und das Heimathaus mit seinen schmucken Gartenanlagen immer mehr zu einen Juwel im Dorf und zu einem Anziehungspunkt für viele Besucher werden zu lassen.

Toller St. Martinsumzug in Hochmoor

Einige hundert Lichter aus bunten Martinslaternen der Kinder und die Feuerwehr Hochmoor mit brennenden Fackeln als Zugbegleitung beim St. Martinsumzug bildeten eine sehenswerte Illumination am dunklen Abendhimmel bei dieser traditionellen Großveranstaltung am vergangenen Samstag. Im Vorfeld hatten die Kinder ihre Laternen in Ordnung gebracht und versammelten sich mit Spannung auf dem Kirchplatz um einmal mehr dem Schauspiel beizuwohnen. Dann war es endlich soweit und aus dem Dunkel ritt plötzlich St. Martin hoch zu Ross im roten Bischofsgewand heran um den Zug anzuführen.

Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz hieß die kleinen und großen Teilnehmer willkommen und bedankte sich beim Spielmannszug, dem Jugendblasorchester, der Feuerwehr und Jungfeuerwehr wie auch dem Deutschen Roten Kreuz und der Polizei für ihre Unterstützung. Sein Dank galt auch der Sparkasse Westmünsterland in Hochmoor und der Volksbank Gescher in Hochmoor für ihre finanzielle Unterstützung des Martinsumzuges und nicht zuletzt beim Kfz.-Betrieb Ulrich Vogt, der schon seit Jahren sein zuverlässiges Pferd hierfür zur Verfügung stellt und Tochter Vanessa schlüpfte in die Rolle des St. Martin, während Rebecca Roohnikan den Bettler spielte.

Es dürften rund 450 Eltern mit Kinder gewesen sein, als sich der lange Zug in Bewegung setzte und durch einige Straßen des Dorfes zog, musikalisch begleitet mit Martinsliedern durch die beiden Musikkapellen. Ziel war dann der Sportpark Weißes Venn und im großen Rund der Sportarena wurde dann die Matelteilung mit dem Bettler eindrucksvoll vorgeführt und auch aus dem Leben und Wirken des Bischofs Martin vorgetragen der im vierten Jahrhundert gelebt hat. Am Schluss des Umzuges durften sich alle Kinder auf eine kleine Überraschung freuen und damit war aber noch lange nicht Schluss denn im Vereinsheim des Sportvereins wartete eine Kinderdisco auf die kleinen Laternenträger und die ließen es bei „ihrer“ Musik so richtig krachen, neugierig und freudestrahlend beobachtet von den Eltern.

Auch für eine perfekte Bewirtung hatte SuS-Chef Marc Jaziorski mit seinem Team gesorgt und damit war für das leibliche Wohl für Groß und Klein bestens gesorgt. Einmal mehr hatte auch der Vorstand des Heimatvereins ganze Vorbereitungsarbeit geleistet und dafür bedankte sich Vorsitzende ausdrücklich mit dem Wunsch, das der Martinsumzug in Hochmoor als fester Bestandteil im Dorfleben auch weiterhin bleiben muss.

Neue Rotbuchenhecke am Heimathaus

Das schöne Gelände des Heimathauses Hochmoor ist ab sofort an der Grenze zum Nachbargrundstück zusätzlich gerahmt von einer 50 Meter langen Rotbuchenhecke. Um das arbeitsträchtige Projekt auf die Beine zu stellen engagierten sich am letzten Samstag wieder viele Mitglieder des Heimatvereins Hochmoor, insbesondere auch innogy Mitarbeiterin Vera Sondermann und realisierten in Eigenregie die Planung, die Beschaffung der Materialien sowie letztlich die Bepflanzung der Hecke.

Insgesamt wurden in Teamarbeit 200 Rotbuchen-Pflanzen von circa 120 bis 150 Zentimeter Höhe gesetzt. „Die Hecke, dient nun zur Abgrenzung des Nachbargrundstückes und soll in Zukunft auch für Schutz und Nistmöglichkeiten für Vögel und Insekten dienen, denn in unmittelbarer Nähe stehen Kräuterhochbeet und Insektenhotel“ so Reinhold Gertz als Vorsitzender, der von der großen ehrenamtlichen Mithilfe bei der Aktion sichtlich beindruckt war. „Und die Bepflanzung wird darüber hinaus auch einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, denn dieser ersetzt den bisherigen Maschendrahtzaun“ so Vera Sondermann.

Vera Sondermann, die selber Mitglied im Heimatverein Hochmoor e.V. ist, machte sich für das Projekt bei ihrem Arbeitgeber stark und reichte es bei dem Mitarbeiterprogramm „Aktiv vor Ort“ ein. Durch ihr ehrenamtliches Engagement bekam sie für das Projekt eine finanzielle Unterstützung von 675 Euro, die letztlich dem Heimatverein zugutekommen.

Bei „Aktiv vor Ort“ handelt es sich um ein Projekt der innogy, bei dem sich Mitarbeiter in ihrer Freizeit für Mitmenschen engagieren. Wer selbst die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seinem Heimatort einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro für das Projekt. innogy unterstützt so das soziale und ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter.

Herzlich bedankte sich Gertz auch bei den vielen Helfern die bereits im Vorfeld Muskelkraft und Gerätschaften zur Verfügung gestellt hatten. So hatte die Mittwochstruppe im Heimatverein um Hermann Dumpe, Jürgen Parnow und Ludger ven der Buss, bereits vorher die benachbarten Sträucher und den Maschendrahtzaun samt Betonpfählen entfernt. Heinz-Peter (Boris) Schulz hatte im Rahmen des Rotbuchen-Projektes schon das Kräuterhochbeet mit neuen Abdeckplatten belegt und Albert Kerkfeld spontan Gerätschaften wie Minibagger usw. für den Aushub des Grabens zur Verfügung gestellt. „Das war eine großartige Hilfe, die Albert Kerkfeld uns damit gemacht hat“ so Gertz dankbar schmunzelnd, „denn die meisten von uns könnten schon zu Ü50-Partys gehen“.

Aber auch im Heimathaus summte es fleißig, den die „Heimathausbienchen“, mit Angelika Gertz, Birgit Schulz, Mechthild Schlüter, Mathilde Grösbrink und Vera Sondermann ließen im Heimathaus kein Staubkorn entkommen und verschönerten die Räume, damit auch in Zukunft Sitzungen und standesamtliche Trauungen im entsprechenden Rahmen stattfinden können.

Nach dieser doch schweißtreibenden Arbeit hatte Gertz alle freiwilligen Helfer zum Abschluss noch zu einem Mittagstisch bei „Uli`s Treff“ eingeladen. „Ich kann mich nur bei allen Helfern ganz herzlich für die geleistete tolle Arbeit bedanken“ so Gertz resümierend.

Sankt Martinsumzug

Traditionen werden auch in Hochmoor von jeher gepflegt und dazu gehört in besonderem Maße auch der St. Martinsumzug der in jedem Jahr vom Heimatverein organisiert und ausgerichtet wird. Am kommenden Samstag, 9. November ist es wieder soweit und dann sind vor allem die Kinder mit ihren Eltern und Großeltern zur Teilnahme eingeladen. Treffpunkt für alle ist um 17.30 Uhr auf dem Kirchplatz von St. Stephanus und mit dabei sind auch der Spielmannszug und das Jugendblasorchester die für die musikalische Begleitung des großen Festumzuges sorgen und die von den Kindern eingeübten Martinslieder mit ihren Instrumenten unterstützen.

Die Jungfeuerwehr und die Feuerwehr Hochmoor sind ebenfalls mit von der Partie und werden mit ihren brennenden Fackeln als Zugbegleitung nicht nur für Sicherheit sorgen sondern auch für eine festliche Illumination am dunklen Abendhimmel. Auch das Deutsche Rote Kreuz und die Polizei bringen sich hier mit ein und begleiten den Umzug der einige hundert kleine und große Teilnehmer auf die Beine bringt und mit dem Laternenlicht der Kinder und den Feuerwehrfackeln ein anschauliches Bild vermitteln. Unterstützt wird der St. Martinsumzug auch von der Sparkasse Westmünsterland in Hochmoor und der Volksbank Gescher eG in Hochmoor.

Hoch zu Ross wird dann der Zug angeführt mit einem Pferd vom Imbiss Ulrich Vogt und im Sattel sitzt als St. Martin Tochter Vanessa. Am Ende des Umzuges findet im Sportpark Weißes Venn das Martinsspiel und der symbolischen Mantelteilung mit dem Bettler statt. Für jedes Kind wartet dann noch eine süße Überraschung als kleine Belohnung für die Teilnahme und auch der SuS Hochmoor heizt noch kräftig ein mit Kinderdisco und leiblichen Genüssen für alle. Für die Abwicklung dieser Großveranstaltung lassen sich in jedem Jahr alle Vorstandsmitglieder des Heimatvereins einspannen und sorgen für einen reibungslosen Verlauf der Veranstaltung. Im Vorfeld bedankt sich Reinhold Gertz als Vorsitzender des Heimatvereins bei seinen Vorstandskollegen und allen Helfern und Sponsoren die es immer wieder ermöglichen, das diese Veranstaltung inzwischen seit vielen Jahrzehnten stattfinden kann.

Saisonabschluss der Montagsfahrer

Bis auf den letzten Stuhl war der Saal im Haus Wübbeling in Hochmoor mit den „Montagsfahrern“ des Heimatvereins Hochmoor bei der diesjährigen Saison-Abschlussveranstaltung besetzt, bei der Hausherr Stefan Wübbeling eine reichlich gedeckte Kuchen- und Kaffeetafel vorbereitet hattet. „Über 50 aktive sind heute hier“ freute sich Günter Sicking sichtlich, „Auch wenn einige heute nicht mitfahren konnten“ bemerkte Walter Sandkühler noch an. Beide sind die „Chefs“ der Montagsfahrer, auch wenn sie es nicht gerne hören. Jedes Jahr und das schon mittlerweile über 13 Jahre halten die beiden mit Unterstützung einiger wichtiger Mitstreiter die Organisation der Montagsfahrer im Heimatverein in ihren Händen. Das sie das gut machen, zeigt die stetig ansteigende Anzahl der Radlerinnen und Radler die jeden Montag um 14:00 Uhr in der „grünen Mitte“ zur Abfahrt bereitstehen. „Im Durchschnitt fahren ca. 30 Teilnehmer bei den Touren mit und die Strecken sind mit ca. 35 Km Länge mitunter recht anspruchsvoll“ erklärt Sandkühler schmunzelnd, „denn wir haben auch einige rüstige Mitachtziger dabei und nicht alle haben ein E-Bike.

31 Touren haben sie in dieser Saison von Anfang April bis zum 28. Oktober mit ungefähr 1000 Km Wegstrecke zurückgelegt und das wollen sie im nächsten Jahr natürlich wiederholen. Nur einmal musste die Tour wegen extrem schlechten Wetters ausfallen und das zeigt wie beständig und gerne alle doch dabei sind. Besonders die Sondertour im Rahmen der Sportwoche des SuS Hochmoor und die Besichtigung des Hofes Keil zusammen mit den Kindern und Betreuern des Zeltlagers im Ferienprogramm waren ein Höhepunkt, der allen besonderen Spaß gemacht hatte.

Auch Heinz-Peter (Boris) Schulz richtete Grußworte des Vorstandes des Heimatvereins aus und lud alle Radler wie in diesem Jahr wieder für 2020 zu einem geselligem Grillnachmittag ein. Heiko Nienhaus von der Zweigstelle der Sparkasse Westmünsterland in Hochmoor hatte es sich nicht nehmen lassen wieder mit einer Spende für Gelb/Orangereflektierende Bänder zu sorgen, die man an das Rad oder an den Arm binden kann und zur Fahrsicherheit der Radler beitragen.
Mit einer Fotoshow der Höhepunkte der vergangenen Touren und einigen Liedern begann der inoffizielle Teil mit kühlen Getränken und guter Laune. „Wir würden uns riesig freuen, wenn viele „alte“ und neue Radler zum Saisonstart am 30. März 2020 wieder in der grünen Mitte stehen würden“ so Günter Sicking und Walter Sandkühler unisono.

innogy Pflanzaktion und Herbstputz am Samstag

Ständig ist der Heimatverein Hochmoor bemüht nicht nur die Gebäude, wie die jüngste Innensanierung aufzuwerten, sondern auch die tolle Parkanlage mit den unterschiedlichsten Maßnahmen zu erhalten und optisch zu verbessern. Als nächstes Projekt soll am Samstag, 2. November die marode Einfriedigung an der rückwärtigen Seite des Geländes durch eine Rotbuchenhecke in einer Länge von fünfzig Metern ersetzt werden. Laut Garten-Experten ist der November die richtige Pflanzzeit für eine solche Hecke und Albert Kerkfeld als Vorstandsmitglied im Heimatverein und Senior der Firma Kerkfeld stellt eigens einen Minibagger zur Verfügung um diese Pflanzarbeiten zu erleichtern.

Einmal mehr hat Vera Sondermann als innogy-Mitarbeiterin dem Heimatverein es ermöglicht, das ihr Arbeitgeber mit einem Materialzuschuss diese Maßnahme unterstützt und dafür bedankt sich der Heimatverein bereits im Vorfeld bei ihr und der innogy SE für die wiederholte Unterstützung für den Heimatverein in ähnlichen Angelegenheiten und auch bei Albert Kerkfeld, der immer ein offenes Ohr für den Traditionsverein im Dorf zeigt und diesen in all den Jahren tatkräftig unterstützt hat.

Am 2. November heißt es für alle Vorstandsmitglieder und Helfer dann um 9 Uhr kräftig in die Hände zu spucken um die gemeinsame Pflanzaktion durchzuführen. Gleichzeitig wird an diesem Samstag auch die gesamte Anlage und das Heimathaus winterfest gemacht, das Laub entfernt, Dachrinnen gesäubert, Vogelnistkästen kontrolliert, Strauch- und Buschwerk beschnitten und Beete aufgefrischt. Die Vorstandsfrauen nehmen das Innenleben des Gebäudes unter die Lupe und sorgen dafür, das innen alles wieder glänzt. Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz hofft auf eine möglichst vollzählige Beteiligung seiner Vorstandskollegen und hat auch für alle Helfer danach eine Entlohnung mit einem leckeren Mittagsmenü parat.

Tolles Erntedankfest (Quelle: www.Gescherblog.de)

Der goldene Herbst bescherte dem Erntedankfest in Hochmoor am vergangenen Sonntag in den Parkanlagen rund um das Heimathaus große Besucherscharen. Einmal mehr hatten hier Heimatverein und Kolping bei der Organisation und Durchführung gemeinsame Sache gemacht, um dieses Vorhaben zu stemmen. Ab 11 Uhr an diesem Sonntag füllte sich das Areal im herrlichen Ambiente mehr und mehr denn den Mittagstisch als rustikales westfälische Menü mit leckeren Reibekuchen, Pumpernickel und Apfelmus wollten sich die zahlreichen Besucher nicht entgehen lassen. Da hieß es schon mal kurzzeitig anstehen als der Duft aus den Kartoffelprodukten durch die Parkanlage zog. Aber das war an leiblichen Genüssen längst noch nicht alles was die Besucher nicht nur aus Hochmoor erwartete. Auch am Backhaus tat sich eine ganze Menge denn schon rechtzeitig hatte Heinz-Peter (Boris) Schulz als versierter Oberbäcker vom Heimatverein den großen Backofen auf Temperatur gebracht um die unterschiedlichsten Brotwünche den ganzen Tag über erfüllen zu können. Fleißig hatte sich dabei das Backteam mit Mathilde Grösbrink an der Spitze und auch die Kolpingfrauen mit eingebracht und immer wieder den Ofen zu befüllen.

Der Nachmittagskaffee erfüllte ebenfalls alle Gaumenfreuden mit frischen Waffeln, heißen Kirschen und duftenden Kaffee und damit hatten die Heimathausbienchen alle Hände voll zu tun, das leckere Backwerk zu servieren. Natürlich floss auch der gekühlte Gerstensaft den ganzen Tag über, den die Kolpinger reichlich einschenkten. Aber auch kreative und künstlerische Angebote weckten das Interesse der Besucherscharen und da sind die Korbflechter immer eine fester Bank. Als Eigengewächs bei der Flechtkunst ist hier Josef Tastowe zu nennen. Der Hochmooraner ist in diesem Metier schon Jahrzehnte zu Hause und wurde von Josef Knuf aus Weseke unterstützt, ebenfalls eine Größe auch über die Grenzen hinaus bei der Flechtkunst. Dieser Stand war den ganzen Tag über besonders umlagert wenn die beiden Flechtmeisterihr Handwerk vorführten und das Ganze mit humorigen Sprüchen garnierten. Holzdeko in reicher Auswahl wie von Künstlerhand geschaffen gehörten ebenfalls zum Angebot wie selbsthergestellte Marmeladen und Bienenhonig. Kürbisse in allen Variationen und Größen waren ebenfalls nicht zu übersehen und zogen die Besucher an.

Derweil tummelten sich die Kleinsten mit diversen Spielgeräten auf der großen Rasenfläche und hatten dabei sichtlich Spaß. Mit großem Aufgebot war das Team von Stadt-TV Gescher mit Dr. Hubert Upgang und Anton Nienhuis der Einladung des Heimatvereins gefolgt und waren gleich mitten im Geschehen bei geselliger Unterhaltung mit vielen Bekannten. Sie hielten dabei auch Einiges mit der Kamera fest für den Filmrückblick von Stadt TV im nächsten Jahr. Auf den Drahtesel geschwungen hatte sich auch Elmar Rotherm, Vorsitzender des Heimatvereins Gescher mit seiner Frau und waren begeistert vom Ambiernte mit dem Erntedankfest-Flair. Den ganzen Tag Tag über stand das (D-)Torfmuseum im Heimathaus den Besuchern zur Besichtigung offen und die Vorstandsmitglieder informierten auch auf Wunsch über alles Wissenswerte rund um die Anlage mit Kräuterhochbeet und Insektenhotel. Den Blick ins Innere des Hauses nutzten Viele um die Räume nach der Innensanierung kennen zu lernen. „Das war eine gelungene Veranstaltung und alle Mühe wert“, lobten die beiden Vorsitzenden Reinhold Gertz und Heinrich Grösbrink einen sonnigen Erntedankfesttag, der keine Wünsche offen ließ.

Besucheransturm am Heimathaus Hochmoor

Ein toller Erfolg war die am vergangenen Sonntag durchgeführte Glockenstadttour besonders für die Station in Hochmoor, denn groß war der Ansturm am Heimathaus. Bereits um 10:10 Uhr trafen die ersten Radler zu Kaffee, Waffeln und selbst gebackenen Brot von Backchef Heinz (Boris) Schulz ein und nach und nach erreichte eine Fahrradgruppe nach der anderen das Gelände des Heimatvereins. Viele haben diese beliebte Station in Hochmoor als erste Anfahrt gewählt, denn bereits bis Mittags wurden ca. 300 Teilnehmer gezählt. Besonders das Backteam hatte alle Hände voll zu tun, um dem Ansturm zu bewältigen. Aber auch Grillwurst und Getränke fanden reissenden Absatz. Über 450 Besucher zählte man dann am Abend zusammen. 10 Liter Waffelteig, 150 Bratwürstchen und 9 Lagen Bauern- und Rosinenbrot sowie zahreiche leere Getränkekisten zeugten von einem gelungenen Radlertag.

Montagsfahrer mit Ferienkinder auf Hof Keil

Eine muntere Gesellschaft von über dreißig Kindern fühlt sich pudelwohl während des Sommerlagers vom Ferienprogramm Hochmoor, die für zwei Wochen ihre Zelte auf dem freien Platz neben dem Vereinsheim des SuS Hochmoor aufgeschlagen haben. Reichlich Betreuer kümmern sich vorbildlich um die Gestaltung des jeweiligen Tagesablaufs und lassen sich eine Menge an Ideen einfallen, um den Kindern diese Ferienfreizeit so angenehm wie möglich zu gestalten. Aber auch die kleinen Zeltbewohner sind hier nicht untätig und lassen keine Langeweile aufkommen mit einem reichaltigen Angebot an Unterhaltungsmöglichkeiten die in kleineren oder auch größeren Gruppen genutzt werden. Zwischendurch schwärmen die Erholungssuchenden auch aus um sich in der näheren Umgebung umzusehen wie jüngst am Heimathaus, wo der örtliche Heimatverein die kleinen Gäste mit einem besonders abwechslungsreichen Programm mit viel Natur unterhalten hat.

Jetzt schwangen sich mit den Montagsfahrern dreißig große Pedalritter auf ihre Leezen in Richtung Ferienlager und nahmen 30 Zeltkinder mit auf die Reise. Ausgestattet mit Fahrradhelmen und verkehrssicherem Untersatz ging es durch Feld und Flur zum Hof Keil am Ortsrand von Hochmoor. Hier ließen sich über sechzig interessierte Besucher nieder und wurden von der Familie Keil als Inhaber eines landwirtschaftlichen Betriebes mit eigener Landfleischerei willkommen geheißen. Bei einem Rundgang erläuterte die Hofchefin den Teilnehmern ausführlich den Familienbetrieb mit eigener und nachhaltiger Landwirtschaft, der sich seit einigen Jahren auf die Schlachtung und Vermarktung einer besonderen Rinderrasse auf ihrem Betrieb spezialisiert hat. Von der Hofführung bis zum Grillen als Abschluss wird den Besuchern hier alles geboten bei einem Nachmittag in der Natur und davon sollten alle profitieren. Da blieb es nicht bei der trockenen Materie währen des Rundgangs denn am Ende warteten Kuchen und auch leckere Würstchen auf die hungrigen Strampler.

Nach der ausgedehnten Besichtigung mit Verkostung musste wieder die Zeltbehausung angesteuert werden und im Tross der Montagsfahrer mit Walter Sandkühler und Günter Sicking an der Spitze gelangte man fernab der Hauptraßen wieder zum Ausgangspunkt zurück. Hier wartete erneut eine Stärkung bei einer Kaffeetafel auf alle, die von dem Team der Zeltküche vorbereitet worden war. Noch einmal war damit für eine perfekt Bewirtung gesorgt und an Unterhaltung und Austausch auch über das Lagerleben der Ferienkinder wurde fleißig diskutiert. Dank galt zum Abschluss der Familie Keil für das tolle Angebot für Klein und Groß auf ihrem Hof sowie dem Team des Ferienlagers und den Montagsfahrern, die durch ihre kooperative Zusammenarbeit den Kindern viel Freude bereitet hatten.

Ferienprogramm am Heimathaus

Gastgeber für über dreißig Kinder vom Ferienprogramm Hochmoor war jetzt für einen Tag der Heimatverein. In unmittelbarer Nähe zum Heimathaus auf einer Rasenanlage des SuS haben wie in den Jahren zuvor die Ferienkinder für zwei Wochen ihre Zelte aufgeschlagen und schwärmen dabei an einigen Tagen auch schon mal aus, um Sehenswürdigkeiten im näheren Umfeld zu erkunden oder sich an Aktionen für Kinder zu beteiligen.

Diese Möglichkeit bot jetzt der Heimatverein mit einem reichhaltigen Programm und die Teilnehmer wurden dabei auch von Mitgliedern des Heimatvereins ein wenig geschult. Zunächst erfolgte eine Aufteilung der Kinder in zwei Gruppen und die erste Gruppe fuhr mit ihren Betreuern in einem Jagdwagen, gezogen von Lukas Schultewolter bis zum Naturschutzgebiet Fürstenkuhle. Hier wurden sie von Iris Schulze Bäing und Naturführer Markus Lanfer bereits erwartet und dann zwei Stunden lang bei einer Exkursion durch diese Naturidylle in die Geheimnisse von Flora und Fauna und die Entstehung von Mooren eingeweiht. Dieses riesige Naturschutzgebiet mit einem kleinen See im Zentrum zieht vor allem in den Sommermonaten zahlreiche Naturfreunde und Wanderer an und ist seit einigen Jahren im hinteren Bereich mit einem Bohlenweg ausgestattet um besser dorthin gelangen zu können.

Derweil wurde die andere Gruppe am Heimathaus in die Kunst des Brotbackens von Mathilde Grösbrink, Angelika Gertz und Birgit Schulz fachmännisch eingewiesen und die Lehrlinge befassten sich mit der Teigherstellung sowie dem Kneten und Formen der Teigrohlinge, was den Nachwuchsbäckern sichtlich Freude bereitete. Jedes Kind konnte dabei  seiner Phantasie in der Gestaltung seines Brotteiges freien Lauf lassen. Die fertig geformten Kunstwerke wurden anschließend vom Backofenmeister Heinz-Peter (Boris) Schulz in den Ofen geschoben und von ihm überwacht bis die Brotlaibe schließlich die richtige Farbe im Ofen bekamen. In der Zwischenzeit nutzten die Kinder die vielfältigen weiteren Möglichkeiten die die Parkanlage bietet mit dem Besuch des Insektenhotels, dem Zuhause vieler munterer Käfer und kleiner Krabbeltiere die sich hier wohlfühlen und auch das benachbarte Kräuterhochbeet ,mit ausgewählten Pflanzen zog die kleinen Besucher in den Bann. Auch sportliche und künstlerische Angebote fehlten nicht und beim Torwandschießen gab es eine Menge Spass und viele Treffer für die kleinen Nachwuchskicker.

Eine Farbkreiselmaschine weckte das besondere Interesse besonders für die Kunstfreunde. Walter Sandkühler an der Spitze der Montagsfahrer hatte da eine geniale Idee. Aus einem alten Ventilator hatte er eine Vorrichtung gebaut, auf dem sich ein DIN A 4 Blatt mit hoher Geschwindigkeit drehte und die Kinder mit darauf tröpfelnden Farben einzigartige Kunstwerke herstellen konnten, unterstützt von Reinhold Gertz als Chef des Heimatvereins und Vorstandsmitglied Heinrich Grösbrink. „Das ist eine tolle Sache die Spass macht,“ war der Tenor der begeisterten Kinder und für diese Möglichkeit galt Sandkühler ein besonderes Lob.

Allmählich knurrte der Magen bei den kleinen Urlaubern und in weiser Voraussicht waren von den Backfrauen einige zusätzliche Brote in den Ofen geschoben worden und beim Essen fassen stürzten sich der hungrige Nachwuchs über die knusprig-braunen Stuten, die mit Butter, Nutella oder Marmelade reißenden Absatz fanden. Nach etwa zwei Stunde kamen die „Moorfrösche“ von ihrer Exkursion zurück und dann wurden die Veranstaltungsorte getauscht. Ein dickes Dankeschön galt zum Abschluss dem Heimatverein mit seinen Helfern für den enormen Einsatz, sehr zur Freude der Ferienkinder und alle wurden eingeladen bei der Abschlussveranstaltung des Ferienprogramms dabei zu sein mit Grillspezialitäten und einem gemütlichen Beisammensein im Ferienlager.

Pättkesfahrt des Heimatvereins 2019

In großer Gemeinschaft mit dem Fahrrad unterwegs sein, dabei die sommerliche Landschaft genießen und die Natur erkunden war jetzt das Ziel der Heimatfreunde und der Kolpingmitglieder aus Hochmoor bei einer gemeinsamen Pättkestour. Kein Problem für Rochus Sindermann und Walter Sandkühler hierfür die richtige Reiseroute auszumachen, denn bei gut ausgebauten Wirtschaftwegen sind Hauptstraßen tabu und die Teilnehmer und Naturfreunde kommen damit den versteckten Schönheiten die die ländliche Region bietet, ganz nah.

So freute sich denn auch Reinhold Gertz als Vorsitzender des Heimatvereins der auch im Namen von Kolpingchef Heinrich Grösbrink in der Grünen Mitte die Teilnehmer willkommen hieß, über die seit Jahren gute Zusammenarbeit beider Vereine, nicht nur bei der Ausrichtung der Pättkestour. Nach einem Satteltrunk hieß es dann bei herrlichem Sommerwetter Aufsitzen in eine bis dahin für die fast vierzig Radler in eine noch unbekannte Richtung. Ein Marketenderwagen, gesteuert vom Kolpingchef hatte alles an Bord um bei den eingelegten Stopps auch mal nachzutanken. Für eventuelle Plattfüße war ebenfalls gesorgt, sodass niemand hätte auf der Strecke bleiben müssen.

Eine erste Rast wurde am Schützenplatz in Stevede eingelegt mit Blick auf die St. Josephskirche und dann näherte man sich so langsam Tungerloh-Pröbsting mit dem bekannten Hof Schulze Scholle wo im urigen Ambiente eines jahrhunderte alten Bauernhofes eine ansprechende Kaffeetafel auf die vom strampeln hungrigen Pedalritter wartete. Doch damit war der Tag noch keineswegs beendet denn nach dieser Stärkung wurde munter weitergeradelt vorbei an Kuhlenvenn und Naturschutzgebiet Fürstenkuhle und dabei im Blick das Heimathaus in Hochmoor als Abschluss der gemeinsamen Veranstaltung.

Hier wartete das Abendbrot auf die fast fünfzig Gäste in Form von leckeren Grillspezialitäten und kühlen Getränken. Hier hatten die Vorstände beider Vereine ganze Arbeit geleistet und den „Küchendienst“ übernommen, der weil sich die Teilnehmer auf dem weiten Rund der Parkanlage ausgiebig vergnügten. Da mangelte es auch nicht an Gesprächsstoff untereinander und erst spät löste sich die muntere Gesellschaft auf mit dem Fazit der beiden Vorsitzenden, wieder einen gelungen Nachmittag verbracht zu haben, für den allen Helfern großer Dank gezollt wurde.

Besuch beim Heimatverein in Velen

Flotte Klänge zum Frühschoppenkonzert die an Sonntagsmusik wie in Bayern, Österreich oder Südtirol erinnen, läuteten am vergangenen Sonntag am Heimathaus in Velen das Treffen der Heimatvereine aus Velen und Hochmoor ein. Im rustikalen Ambiente der schönen Parkanlagen fand der Musikverein Velen die richtigen Töne und mit ausgewählten Liedern so ganz nach dem Geschmack von rund siebzig Heimatfreunden war gleich zu Beginn der Kontakt untereinander hergestellt. Bereits zum vierten Mal pflegt man diese wechselseitigen Besuche einmal im Jahr und sollen dem Kennenlernen und Austausch von Erfahrungen dienen, wie Dr. Franz-Josef Messing, Vorsitzender des Velener Heimatvereins und Gastgeber in seiner Begrüßungsansprache betonte und seine Kollegen aus Hochmoor dabei herzlich willkommen hieß. „Heimatvereine pflegen eine lange und wichtige Tradition, sind Bewahrer des Kulturgutes und fördern durch ihre Angebote das Zusammenleben in einer Dorfgemeinschaft zwischen Jung und Alt,“ wie der Vorsitzende an der Spitze von dreihundert Mitgliedern weiter ausführte.

Herzlich bedankte sich Vorsitzender Reinhold Gertz vom Heimatverein Hochmoor für die Einladung und überreichte als kleine Anerkennung ein Präsent. Gertz verwies auf die langjährigen und guten Beziehungen beider Orte untereinander die eigentlich schon mit der Gründung des Torfwerkes Klasmann in Hochmoor im Jahre 1906 begannen und zahlreiche Bürger aus Velen hier einen Arbeitsplatz fanden. Dieser rote Faden der Kontakte und Verbindungen setzte sich bis heute fort mit der Versorgung der Bevölkerung in vielerlei Hinsicht und auch durch den Zusammenschluss der drei katholischen Kirchengemeinden zur heutigen Pfarre St. Peter und Paul, wie Gertz ausführte.

Unter freiem Himmel bei besten Witterungsbedingungen stieß dann der Musikverein für einige Stunden kräftig ins Horn und bei der Musik so ganz nach Wunsch waren alle an diesem herrlichen Sommermorgen gleich eingebunden in guter Unterhaltun unter Freunden. Fleißig bemüht waren die Gastgeber mit der Versorgung von kühlen Getränken die nicht nur den Durst löschten sondern auch der Anreicherung der Gespräche dienten. Wie es in Velen auch Gemeinsamkeiten mit dem Heimatverein Ramsdorf gibt, pflegt der Heimatverein Hochmoor diese Möglichkeiten auch mit dem Heimatverein Gescher. Nur gemeinsam ist man stark, war Tenor der Gespräche und bei eher schwindendem Vereinsinteresse müsse versucht werden alle Altersschichten einzubinden und auch die Jugend immer mehr für die Angebote und Möglichkeiten die Heimatvereine bieten, zu begeistern. Viele hatten bei dieser Open-Air Veranstaltung das nötige Sitzfleisch, denn wer verlässt schon gerne vorzeitig die Veranstaltung, wenn Musik, beste Unterhaltung, edler Gerstensaft und sommerliches Flair zum Verweilen förmlich zwingen. Obendrein konnte für die Besucher der heimische Herd kalt bleiben denn über Kochkünste verfügen die Velener ebenfalls und boten für alle leckere Grillspezialitäten an. Im kommenden Jahr sind dann die Velener Heimatfreunde nach Hochmoor eingeladen. Ganz herzlich bedankte sich Reinhold Gertz bei seinem Velener Vorstandskollegen für die tolle Gastfreundschaft und auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr in Hochmoor.

72-Stunden-Aktion

Bürgermeister Kerkhoff begrüßte die Teilnehmer
Bürgermeister Kerkhoff begrüßte die Teilnehmer am Donnerstag auf dem Friedhof.

Es hätte nicht besser kommen können bei der 72-Stunden-Aktion mit Verbesserungsmaßnahmen auf dem Friedhof in Hochmoor. Diese bundesweite Aktion des BDKJ als Träger fand überaus große Resonanz, wie allgemein berichtet und das besonders auch in Hochmoor wo sich fast fünfzig Personen eingebracht hatten. Besonders auch die Jugend aus Firmlingen, Messdienern und anderen Bereichen ließen sich nicht lange bitten und packten kräftig an bei der Abwicklung der gestellten Aufgaben. Hier ging es hauptsächlich darum, Pflaster aufzunehmen und auszutauschen, eine Gedenkstätte für Rasengräber einzurichten, Malerarbeiten an der Friedhofshalle durchzuführen und diverse Gartenarbeiten durchzuführen. Was gut gelingen soll, muss auch gut geplant werden und in der Tat wurde das Vorhaben äußerst sorgfältig geplant unter Leitung von Pastoralreferent Jürgen Schulze Herding aus Velen mit den Projektleitern Josef Kerkfeld, Franz Schmidt, Heinrich Grösbrink und Reinhold Gertz. Sie hatten mit wesentlicher Unterstützung  der Stadt Gescher durch Claudia Hisker, Gärtnermeister Christoph Ahlers und Marius Tegeler von Bauamt und Verwaltung diesen Mammutplan ausgearbeitet und diese Mühen sollten sich im Verlaufe der drei Tage auszahlen, wie sich am Ende herausstellte.

Ein großer Volumen war zu stemmen mit der Neupflasterung des Hauptweges und da ist Josef Kerkfeld der Mann vom Fach der sich über Helfer für die Verlegung der Pflastersteine nicht beklagen konnte. Derweil waren an anderer Stelle Helfer damit beschäftigt, die bereits von der Stadt vorbereitete Gedenkstätte für Rasengräber zu vervollständigen und mit Bäumchen einzufassen als würdige Erinnerungsstätte. Eine Metallplatte der Firma Elsing-Brüning aus Gescher trägt den Spruch: „Traurig, dich verloren zu haben! Dankbar, mit dir gelebt zu haben! und erinnert auf besondere Weise an die Verstorbenen im Rasengräberfeld. Auch das Umfeld des großen Friedhofskreuzes wurde aufgehübscht und die Friedhofshalle erfuhr frischen Anstrich. Selbst die Freiwillige Feuerwehr Hochmoor ließ sich einspannen und lieferte das Wasser zum einschlämmen des Pflasters. Den Sand dazu hatte Firmeninhaber Udo Kerfeld mit dem Radlader angeliefert, alles natürlich kostenlos wie bei allen Arbeiten. Zur Stärkung musste natürlich zwischendurch ein Frühstück her und da ist einmal mehr Mathilde Grösbrink die richtige Frau die das perfekt organisieren kann mit Unterstützung weitere Frauen.

Was zunächst gar nicht auf dem Zettel stand, war die Säuberung aller Wege zwischen den Gräberfeldern auf der gesamten Friedhofsanlage. Hier hatte sich schon länger viel Unkraut breit gemacht, wahrlich kein schöner Anblick, war man sich einig, und ob der guten personellen Besetzung an diesen Tagen nahm man einfach alles unter die Lupe, was einer Verbesserung und Reinigung bedurfte, freut sich auch Reinhold Gertz vom Heimatverein der ebenso beteilgt war wie Kolping und Bürgerschützenverein. „Wer derzeit noch Unkraut auf dem Friedhof sucht wo es nicht hingehört, muss schon die Lupe nehmen,“ meint auch Mathilde Grösbrink und freut sich wie alle Beteiligten über das lang ersehnte Bild eines Friedhofes als Aushängeschild einer Gemeinde. Als Durstlöscher hatte Dominikus Bartusch als Stadtverbandsvorsitzender der CDU Gescher eine Kiste Bier als willkommene Abkühlung im Gepäck und auch ein Mittagessen das die Stadt organisiert hatte kam am Ende als Stärkung gerade recht. Zum Abschluss dankte Jürgen Schulze Herding allen Beteiligten für ihren großen Einsatz und hatte für die Projektleiter noch ein Präsent parat. Ein besonderes Lob galt der Stadt Gescher mit Bauhof und Friedhofsamt für die Gestellung der Materialien sowie Planung und Vorarbeiten. „Was hier von Bürgern im Zusammenspiel mit der Stadt geleistet wurde, ist einfach vorbildlich und beispielhaft“, zog Schulze Herding ein mehr als positives Fazit dieser 72-Stunden-Aktion.

Montagsfahrer unterwegs...

Insgesamt 49 Kilometer
Insgesamt 49 Kilometer legten die Montagsfahrer am Montag zurück. Ziel war ein Rhododendron-Park.

Heimatvereine tagen in Hochmoor

Bäckermeister Alois Mensing aus Ramsdorf hatte in seiner Funktion als stellvertretender Kreisheimatpfleger am Mittwoch (24.05.2019) zur Frühjahrstagung zum Heimatverein nach Hochmoor eingeladen und zahlreiche Abordnungen der 15 Heimatvereine in seinem Zuständigkeitsbereich waren dieser gerne gefolgt. Unterstützt wurde er von den zuständigen Mitarbeitern des Kreises Ulrike Brandt und Antonius Böing, die im Vorfeld als Ansprechpartner für die Vereine, bereits alles bestens organisiert hatten.

Reinhold Gertz, als Vorsitzender und Gastgeber des Heimatvereins aus Hochmoor begrüßte die Gäste am Nachmittag am Eingang zum Naturschutzgebiet Fürstenkuhle, denn mit Markus Lanfer als Naturpädagoge hatte man ein Vorstandsmitglied in den eigenen Reihen, das sich hier bestens auskennt und die Gruppe mit zahlreichen Informationen über Flora und Fauna zum ersten Programmpunkt des Tages in das Naturschutzgebiet führte. Moorfrosch und Knoblauchkröte bekamen die Gäste zwar nicht zu Gesicht, aber auch die zahlreichen geschichtlichen Infos über den Werdegang des Hochmooraner Gebietes kamen bei den Teilnehmern gut an.

Am Heimathaus angekommen konnte Gertz bei seiner Begrüßung den Gästen stolz so einiges über den aktuellen Stand der doch zahlreichen Investitionen in und um das Heimathaus in Hochmoor berichten, um dann zur Stärkung an die vorbereitete Kaffeetafel einzuladen. Gestärkt wurde dann zur weiteren Tagesordnung über Themen der Kreisheimatpflege unter Leitung von Mensing übergegangen. Aktuelle Berichte aus den Heimatvereinen Borken, Burlo, Gemen, Marbeck, Weseke, Gescher, Hochmoor, Heiden, Raesfeld, Erle, Reken, Südlohn, Oeding, Velen und Ramsdorf rundeten den informativen Abend ab, bevor sich alle bis zur Herbsttagung in Südlohn verabschiedeten. Weitere Informationen über tolle Veranstaltungen der beteiligten Heimatvereine oder des „Kult“, kann über die Homepage https://www.kult-westmuensterland.de/ in Erfahrung gebracht werden.

Osterfeuer für Groß und Klein

Schon von weitem war das meterhoch geschichtete Holz für das Osterfeuer zu sehen, das gegenüber dem Heimathaus in Hochmoor auf einem Acker aufgetürmt lag. Heinz Grös-brink – Vorstandsmitglied im Heimatverein - hatte wieder sorgsam am Nachmittag, das Holz mit einem Radlader zusammengeschoben, so das sichergestellt war, das kein Tier Schaden nehmen konnte.
Auch Heinz-Peter Schulz, den alle im Dorf nur „Boris“ rufen, hatte als stellvertretender Vorsitzender schon alles perfekt vorbereitet. Getränke standen bereit und von seinem Grill verbreiteten schon die ersten Würstchen ihren wohlriechenden Duft. „Jetzt kann es losgehen“ bemerkte er und freute sich ganz besonders über das tolle Wetter, den die Sonne strahlte und das Gelände am Heimathaus, das am Wochenende davor von fleißigen Händen hergerichtet wurde, leuchtete im schönsten Sonnenschein.

Dazu passte auch das schöne Ambiente, das zahlreiche Vorstandsfrauen um Birgit Schulz auf dem ganzen Gelände hergerichtet hatten. Zahlreiche festlich mit Blumen dekorierte Sitzgarnituren luden regelrecht zum Verweilen und klönen ein.
Am späten Nachmittag füllte sich das Gelände dann sichtlich und schnell wurde klar, dass viele junge Eltern mit ihren kleinen Kindern das Osterfeuer anschauen wollten. „Darauf haben wir gehofft und waren vorbereitet“ lachte Mechthild Schlüter, den sie hatte viel Spielzeug für die „kleinen“ bereitgestellt und so wuselte es rund um das Heimathaus nur so von spielenden Kindern, die sichtlich ihren Spaß hatten. Aber auch die vorbereitete Feuerschale für das Stockbrotbacken fand großen Zuspruch, denn die Kinder saßen bald dicht gedrängt rund um die sorgsam überwachte Feuerstelle und hielten mit sichtlichem Spaß die von Mathilde Grösbrink vorbereiteten Teigstöcke über die Glut.
Getränke und Bratwurst fanden schnell reißenden Absatz denn immer mehr Besucher fanden sich ein um sich das Brauchtum des Osterfeuers nicht entgehen zulassen. „Das so viele Kinder hier sind freut uns ganz besonders“, schmunzelte Heinz Grösbrink und als Hüter des Feuers zündete er bereits viel früher als geplant das Osterfeuer an.

Dichtgedrängt bestaunten dann Groß und Klein die meterhoch flackernden Flammen, die unter den wachsamen Augen der freiwilligen Feuerwehr Hochmoor in den Himmel schossen. „Wir haben uns aber noch etwas Besonderes für die Kiddis ausgedacht“ freute sich Mike Schulz als Löschzugführer, denn alle Kleinen durften dann unter fachmännischer Aufsicht einmal einen Löschschlauch halten und gekonnt die Wasserfontänen in Richtung Osterfeuer spritzen. Da war das Gedränge schnell groß und Schulz freute sich der vielen leuchtenden Kinderaugen.

Es war ein reges Kommen und Gehen und viele Hochmooraner nutzten den Osterspaziergang am Nachmittag noch zum Verweilen an dem späten immer noch warmen Ostersonntag.
„Alles weg“ schallte es dann vom Grill und so wurde gegen 22:00 Uhr so langsam zusammengepackt. „Das war ein rundum gelungener schöner Tag“ schwärmte „Boris“ Schulz und so ist für die Vorstandsmitglieder im Heimatverein zu hoffen, dass auch im nächsten Jahr wieder das Osterfeuer bei so herrlich schönem Wetter stattfinden kann. Verdient haben sie es!

Frühjahrsputz am Heimathaus

Kräftig in die Hände gespuckt haben am vergangenen Samstag die Vorstandsmitglieder und Helfer des Heimatvereins Hochmoor beim Frühjahrsputz, derweil die Heimathausbienchen im Gebäude den Putzlappen schwangen. Nach den langen Wintermonaten ist einfach eine solche Reinigungskur notwendig, sagt Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz um den Besuchern und Gästen zum Beginn der Saison ein ansprechendes Ambiente präsentieren zu können.

Diese Aktion ist schon fast Routine bei den erfahrenen Vorstandsmitgliedern denn sie sind ein eingespieltes Team und wissen genau was sie alles unter die Lupe oder besser unter die Harke oder Schere nehmen müssen. Die Beetanlagen rund um das Gelände haben immer eine Überprüfung nötig, denn die Pflanzen und das Buschwerk müssen bearbeitet und beschnitten und die Anlagen aufgehübscht werden. Dazu zählt auch das Kräuterhochbeet als Blickfang an der Rückseite der Anlage und ebenfalls muss das Insektenhotel in Augenschein genommen werden damit diese sich hier heimisch fühlen. Heimatfreunde sind immer auch Natur- und Vogelfreunde und deshalb zählen auch einige Vogelnistkästen zur Ausstattung des Geländes das vom wunderbaren alten Baumbestand umgeben ist und sich die Vogelwelt hier wohlfühlen kann. Bäume werfen Laub ab und da muss zum Frühjahr nochmal nachgebessert werden um die restlichen Blätter vom Winter zu beseitigen die auch in die Dachrinnen des Hauses gelandet sind und weg müssen. Mit einer schweren Walze ist die Rasenanlage abgewalzt worden, damit der Boden fester wird und Unebenheiten beseitigt werden. Die Vorstandsfrauen bekamen deutlich zu spüren, das das neue Innenleben nach der Sanierung der Sanitäranlagen und des Küchenbereichs die Reinigungsarbeit deutlich erleichtert.

Nun sind Besucher erwünscht und die ersten stehen schon vor der Tür, wenn nach Ostern die Vorstandsabordnungen der fünfzehn Heimatvereine des Bereichs Borken hier zu Gast sind und sich auch ganz nebenbei von der Sanierung und Umgestaltung innerhalb des Heimathauses überzeugen können. Zahlreiche Anmeldungen aus Vereinen, Gruppen und Verbänden liegen bereits vor und wer dieses idyllische Ambiente nutzen möchte, sollte sich rechtzeitig vormerken lassen.

Das Museum in Obergeschoss des Hauses kann an allen Tagen nach vorheriger Anmeldung (Telefon 02863/1856) besichtigt werden mit Führung. Ab dem 4. Mai ist an jedem Samstag bis Ende September das Heimathaus von 14.30 bis 17.30 Uhr geöffnet, größere Gruppen sollten sich auch hierfür anmelden. Das Osterfeuer wird am ersten Ostertag neben dem Heimathaus entzündet und Besucher und Gäste sind am 17 Uhr willkommen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt auch für Kinder, die sich mit Stockbrot backen die Zeit vertreiben und das Backwerk genießen können.

Eine Bereicherung erfährt die Anlage noch mit dem Aufstellen von zwei Blauschafen als Friedenslämmer, die der stellvertretende Vorsitzende Heinz-Peter (Boris) Schulz am Ostermontag aus Schöppingen abholen wird. Der Frühjahrsputz wurde den fleißigen Helfern zum Abschluss mit einem leckeren Menü im Imbiss von Ulrich Vogt versüßt, der in jedem Jahr sein Pferd kostenlos für den St. Martinszug des Heimatvereins zur Verfügung stellt. Mit dem Dank des Vorsitzenden an alle Helfer wurde einmal mehr eine gelungene Aktion beendet.

Frühjahrstagung in Hochmoor

Am Mittwoch nach Ostern, 24. April ist der Heimatverein Hochmoor Gastgeber der Frühjahrstagung der Vorstandsabordnungen aus den fünfzehn Heimatvereinen des Bereichs Borken. Zunächst treffen sich die Teilnehmer um 17 Uhr am Informationsstand am Eingang zur Fürstenkuhle, Vennetütenweg.

Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz wird die Gäste in Empfang nehmen und bei einem kurzen Spaziergang gibt es dann Erläuterungen zur Geschichte dieses Naturschutzgebietes mit dem vor einiger Zeit angelegten Bohlenweg, Nach dieser Exkursion wird dann die Frühjahrstagung gegen 18 Uhr im Heimathaus an der Landsbergstraße fortgesetzt, wo stellvertretender Kreisheimatpfleger Alois Mensing aus Ramsdorf die Heimatfreunde begrüßen wird.

Dann erfolgt ein Austausch untereinander mit Berichten und Neuigkeiten aus den einzelnen Heimatvereinen, bevor dann die Geschäftsstelle der Kreisheimatpflege informiert, unter anderem über das Projekt Erstellung eines „Memory-Spieles“ für das Kreisgebiet Borken unter Beteiligung der Heimatvereine. Auch über die Auslobung „Heimatpreis 2019“ des Kreises Borken wird informiert wie über das Mundartvestival in Erve Kots in Lievelde/NL am 23. Juni.

Der „Münsterlandtag“ findet am 16. Juni im kult in Vreden statt, der Grenzüberschreitende Heimattag am 14. September in Burlo, der Westfalentag in Hattingen am 21, September und der Tag des Platt/Dialectdag am 28. Oktober in Dinxperlo/Suderwick. Gastgeber der Herbsttagung ist dann der Heimatverein Südlohn.

Bei herrlichstem Wetter starteten nun am Montag von der „Grünen Mitte“ in Hochmoor aus, die „Montagsfahrer“ des Heimatvereins Hochmoor, geführt von Günter Sicking und Reinhold Thiede, zur zweiten Ausfahrt in diesem Jahr. Rund 37 Radler hatten sich gegen 14:00 Uhr gutgelaunt aufgemacht, denn das Ziel war diesmal das Bauernhofcafé Weitenberg-Hölker in Tungerloh-Pröbsting am Rande der Coesfelder Heide (Hünsberg) und dem Naturschutzgebiet Kuhlenvenn. Hier erwartete sie neben einer mit reichlich Kuchen und Schnittchen gedeckten Kaffeetafel auch eine interessante Informationsveranstaltung zum Thema Verkehrssicherheit.

Auch Heiko Nienhaus als Sparkassen-Geschäftsstellenleiter in Hochmoor hatte es sich nicht nehmen lassen, kurz bei der Kaffeetafel der Montagsfahrern vorbeizuschauen und der Gruppe für die Ausfahrten einige Utensilien für die Fahrradsicherheit in Aussicht zu stellen.

Bernhard Sieverding als Abteilungsleiter des Fachbereiches Verkehr (36.1) des Kreises Borken für Verkehrssicherung und Verkehrsaufklärung zuständig, war der Einladung der Montagsfahrer gerne gefolgt und referierte über aktuelle Themen der Verkehrssicherheit. Zu seiner Unterstützung gesellte sich Franz-Josef Menker, als ehemaliger Polizeibeamter der Kreispolizeibehörde Borken und nun munterer Montagsfahrer im Heimatverein Hochmoor.

Neben allgemeinen Hinweisen zum Verhalten von Radfahrern im Verkehr, stellte er auf Anfrage der Organisatoren der Radlertouren einiges unmissverständlich klar. So zum Beispiel das Absichern beim Überqueren der Straßen einer großen Gruppe. Hier wies er darauf hin, dass niemand außer der Polizei die Berechtigung habe, den fließenden Verkehr durch Anhalten auf der Straße durch eigene Posten zu stoppen. Besser sei es sich mit Warnweste an den Straßenrand zu stellen und so z. B. durch schwenken von kleinen auffälligen Fahnen den fließenden Verkehr zum Anhalten zu bitten. Letztlich muss jeder Radler aber für sich eigenverantwortlich die Straße überqueren. Auch die straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften für einen „Radler-Verband“ wie etwa Radrennfahrer seien hinsichtlich von Abständen und der Absicherung der einzelnen Fahrer sehr streng.

Anschließend stellte er noch einige Broschüren zum Thema Verkehrssicherheit bereit, die er den Teilnehmern reichlich zur Verfügung auslegte. Im Anschluss wies er noch auf den diesjährigen, auch in Gescher in der Zeit vom 01.05.2019 bis 21.05.19 stattfindenden Wettbewerb „STADTRADELN“ hin, der Spaß und Begeisterung für das Thema Fahrrad und Klimaschutz voranbringen soll. Gesucht werden die fahrradaktivsten Kommunalparlamente und Kommunen sowie die fleißigsten Teams und Radelnden in den Kommunen selbst. Mitglieder der kommunalen Parlamente radeln in Teams mit BürgerInnen um die Wette. Innerhalb von 21 zusammenhängenden Tagen sammeln sie möglichst viele Fahrradkilometer – beruflich sowie privat. Schulklassen, Vereine, Organisationen, Unternehmen, BürgerInnen etc. sind ebenfalls eingeladen, eigene Teams zu bilden. Wer sich anmelden möchte kann dies online unter https://www.stadtradeln.de/gescher tun.

"Montagsfahrer" Hochmoor gestartet

Osterfeuer am Heimathaus

Traditionsveranstaltungen werden auch in Hochmoor gepflegt und in der Bevölkerung hochgehalten und dazu zählt seit Jahrzehnten auch das Osterfeuer am Heimathaus, das der Heimatverein einmal mehr organisieren wird und am Ostersonntag bei anbrechender Dämmerung entzündet werden soll. Bereits ab 17 Uhr an diesem Tag wird die Veranstaltung für alle Gäste durch den Heimatvereinsvorsitzenden Reinhold Gertz eröffnet und ein Vorstandsteam mit Heinrich Grösbrink, Rolf Schlüter, Wilhelm Lütkenhaus, Heinz-Peter (Boris) Schulz werden sich auch um das leibliche Wohl kümmern.

Kurz zuvor wird das deponierte Feuerholz angefahren und damit ist dafür gesorgt, das sich erst gar keine Tiere im Osterfeuer eine Herberge nehmen können. Am Osterfeuer dürfen natürlich auch Oster- und Volkslieder gesungen werden und die Unterhaltung wird ebenfalls nicht zu kurz kommen. Bei hoffentlich frühlingshaften Temperaturen bietet es sich förmlich für die Bürger an, den Osterspaziergang als Abschluss des Tages mit der Familie beim Osterfeuer in guter Gesellschaft ausklingen zu lassen.

Damit nicht nur an Ostern die idyllische Parkanlage in neuem Glanz erstrahlt wird am kommenden Samstag, 13. April ab 9 Uhr kräftig in die Hände gespuckt, wenn die Vorstandsmitglieder und auch weitere Helfer die gesamte Außenanlage aus dem Winterschlaf holen und auch das Innenleben des Hauses unter den Putzlappen genommen wird. Den Helfern winkt zum Abschluss ein leckeres Menü. Vorsitzender Reinhold Gertz lädt alle Bürger des Dorfes und auch Gäste zum Besuch des Osterfeuers in Hochmoor ein.

Frühjahrsputz am Heimathaus

Wenn der Frühling kommt erwartet der Heimatverein Hochmoor wieder viele Besucher und Gäste die sich hier umsehen wollen und gern das idyllische Ambiente zum Verweilen und mehr nutzen. Damit die Parkanlage nach den langen Wintermonaten wieder zu einer Wohlfühl-Oase wird, heißt es im Vorfeld zunächst einmal Hand anlegen für Vorstand und freiwillige Helfer und das soll am Samstag, 13. April ab 9 Uhr geschehen.

Das gesamte Areal wird unter die Lupe genommen und dabei die Beete und das Strauchwerk mit den Pflanzen auf Vordermann gebracht, die Rasenanlage gesäubert, das Kräuterhochbeet aufgehübscht, Insektenhotel kontrolliert, Vogelnistkästen kontrolliert und die Dachrinnen gesäubert. Eine Menge Arbeit um wieder ein einladendes Bild für die kommende Saison zu bieten.

Nach getaner Arbeit winkt allen Helfern ein leckeres Mittagsmenü als kleines Dankeschön für ihren großen Einsatz. Auch die ersten Hochzeitsgäste haben sich bereits angemeldet, die gern in einem urigen Ambiente ihre standesamtliche Trauung feiern wollen. Am 24. April ist der Heimatverein Gastgeber und Ausrichter der Frühjahrstagung für die Vorstandsabordnungen der 15 Heimatvereine des Bereiches Borken.

Eine Bereicherung und Aufwertung erfährt die Parkanlage am Heimathaus durch die Aufstellung zweier Blauschafe als Friedenslämmer aus witterungsbeständigem Material. Diese Aktion wurde vor einige Zeit von der Metelener Künstlerin Ingrid Hagen angestoßen und ist bereits in den Kreisen Steinfurt und Coesfeld angelaufen und nun auch im Kreis Borken. Der Heimatverein Hochmoor hat zwei dieser Schafe erworben und stellvertretender Vorsitzender Heinz-Peter (Boris) Schulz wir sie am Ostermontag in Schöppingen abholen, wo die bestellten Schafe an ihre Paten übergeben werden und zum Heimathaus bringen. Heimatvereinsvorsitzender Reinhold Gertz erwartet zahlreiche Helfer für den Frühjahrsputz am 13. April.

„Eine blaue Herde für den Frieden“...

...ist eine Kunstaktion der Metelenerin Ingrid Hagen, die diese vor einiger Zeit für das Münsterland auf den Weg gebracht hat. Es handelt sich dabei um marineblaue Schafe aus künstlichem und wetterfestem Material zweier Projektentwickler, die diese Idee bereits im Jahre 2009 auf den Weg gebracht und die Schafe durch ganz Europa schickten als Zeichen für menschliches Miteinander.

Diese Idee griff Ingrid Hagen auf und nachdem bereits in den Kreisen Steinfurt und Coesfeld einige hundert Schafe an markanten Stellen aufgestellt wurden, sollen sie jetzt im Kreis Borken zu finden sein wenn interessierte Personen und Vereine diese Aktion unterstützen möchten. Der Heimatverein Hochmoor hat inzwischen zwei dieser Blauschafe in einer Größe von 60 cm hoch und 80 cm lang bestellt und wird sie als Bereicherung der idyllischen Parkanlagen am Heimathaus aufstellen.
Am 22. März werden die bestellten Schafe für den Kreis Borken nach Schöppingen in die Ortsmitte zum Jugendheim gebracht und wer dort beim Aufstellen mithelfen möchte, darf sich ab 16 Uhr einfinden. Vier Wochen werden die Lämmer dort als Herde stehen und ihre Friedensbotschaft „Alle sind gleich – Jeder ist wichtig“ in die Welt hinaussenden, heißt es dazu. Ein Lamm der Herde wird nach Ostern als offizieller weltweiter Friedensbote die weite Reise nach Asien antreten, nachdem in Australien, Amerika und Afrika bereits ein Friedensschaf gesandt wurde. Damit seien auf allen Kontinenten weltumspannend Brücken gebaut worden, so die Initiatorin. Am Ostermontag werden die Lämmer offiziell im Rahmen einer kleinen Veranstaltung ihren Paten zu treuen Händen übergeben, inclusive Ohrmarke und Papiere.

Die Schafe für den Heimatverein Hochmoor werden am Ostermontag vom stellvertretenden Vorsitzenden Heinz-Peter (Boris) Schulz in Schöppingen abgeholt und zum Heimathaus gebracht.

Aus der Mitgliederversammlung...

Auf ein äußerst arbeitsreiches aber auch erfolgreiches Vereinsjahr 2018 konnte der Heimatverein Hochmoor e.V. Jetzt auf der Jahreshauptversammlung im Heimathaus zurückblicken. Das freute auch den Vorsitzenden Reinhold Gertz bei seiner Begrüßung und dabei hieß er auch aus guter Verbundenheit mit Andreas Frohning, Stadtarchivar in Gescher und Reinhold Löhring vom Heimatverein Gescher die Abordnung aus Gescher willkommen und vom Heimatverein Velen Dr. Franz-Josef Messing als Vorsitzender und Albert Finke vom Vorstand. Nach der Totenehrung und der Protokollverlesung ließ Vereinschef Gertz dann das vergangene Jahr Revue passieren, bei einem reich gefüllten Terminkalender den das Jahr mit sich gebracht hatte. Von der Müllaktion gemeinsam mit der Jugendfeuerwehr über Osterfeuer, Frühjahresputz, Eröffnungsfeier nach dem Umbau, Besuch des Heimatvereins Velen, Erntedankfest, St. Martinsumzug, Aufstellen des Weihnachtsbaumes, Nikolausfeier bis hin zum Weihnachtskonzert am Heimathaus mit dem Jugendblasorchester Hochmoor als Abschlussveranstaltung des Jahres.

Darüber hinaus werden regelmäßig einmal im Monat die idyllischen Parkanlagen am Heimathaus gepflegt sowie das Areal um den Torfstecher in der Grünen Mitte und die Heimathausbienchen kümmern sich um das Innenleben des Heimathauses. An den Frühjahrs- und Herbsttagungen der Heimatvereine des Bereichs Borken nimmt immer eine Abordnung teil wwie auch an weiteren überregionalen Veranstaltungen auf Bezirks- und Landesebene. Ein Archivteam kümmert sich um die Aufarbeitung der Heimatgeschichte des Dorfes und zu jedem Termin werden nach Absprache Führungen im Museum des Hauses durchgeführt und das nutzten im vergangenen Jahr 1.620 Besucher.

Gefragt ist das Haus immer mehr auch aufgrund seiner Idylle für standesamtliche Trauungen und nicht vergessen werden auch die Mitglieder bei hohen und runden Geburtstagen. Verschlungen haben die Umbau- und Sanierungsmaßnahmen rund 66.000 Euro an Kosten und durch Spenden von Banken und der Bürgerstiftung Gescher, konnten vor allem aber aus öffentlichen Mitteln dafür rund 53.000 Euro gegenübergestellt werden. Aufgrund des vorsorglich angesparten Finanzpolster musste sich der Heimatverein mit diesem Defizit keineswegs blank machen und das gute Ergebnis hat der Verein in ganz besonderer Weise seinen Vorstandsmitgliedern und Helfern zu verdanken die eine enorme Eigenleistung einbrachten, durch die dieses tolle Abschluss ergebnis erst ermöglicht wurde. Hierfür galt den Helfern in besonderer Weise ein dickes Lob des Vorsitzenden.

Souverän detailliert trug Rolf Schlüter das besonders umfangreiche Zahlenwerk vor und konnte ein Plus als Überschuss des Geschäftsjahres, wie auch ein immer noch gutes Finanzpolster trotz Baumaßnahme vermelden. Sein Zahlenwerk hatte Reinhold Thiede, der mit Hubert Hoffboll den Prüfdienst übernommen hatte, nicht zu beanstanden. Für Hoffboll prüft jetzt Jürgen Flötgen. Aktuell zählt der Heimatverein nun 259 Mitglieder. Aus dem Vorstand schieden turnusmäßig Jürgen Parnow, Klaus Klavon, Markus Lanfer, Rolf Schlüter, Albert Kerkfeld und nicht zuletzt auch der Vereinschef selbst aus. Alle wurden einstimmig wieder gewählt und zusätzlich neu in den Vorstand wurde Walter Sandkühler als einer der Chefs der Montagsfahrer im Heimatverein gewählt, um damit auch eine bessere Verbindung von den Montagsfahrern zum Vorstand zu haben. Durch die Anschaffung von technischem Gerät wie Beamer und Leinwand in Höhe von 2.000 Euro, die ausschließlich von der Aktion "Heimat-Scheck" des Landes NRW übernommen wurden war es möglich zum Abschluss des Abends einen Film von Stadt-TV Gescher über das Jahr 2017 zu präsentieren der großen Anklang fand.

„Es war ein rundum arbeitsreiches und zufriedenstellendes Jahr das uns erheblich nach vorne gebracht hat,“ lobte zum Abschluss Reinhold Gertz die Handwerksbetriebe, Vorstandsmitglieder, Helfer und Sponsoren für ihr großes Engagement von dem der Verein lange zehren könne. „Nur gemeinsam ist man stark“ und das hat sich beim Heimatverein in besonderer Weise gezeigt, hieß es zum Abschluss der Versammlung.

Mitgliederversammlung steht an!

Die Mitglieder des Heimatvereins Hochmoor sind am Freitag, 15. Februar um 20 Uhr zur Jahreshauptversammlung im Heimathaus eingeladen. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Reinhold Gertz und der Protokollverlesung folgt ein umfangreicher Jahresrückblick über das ereignisreiche Jahr 2018 durch Reinhold Gertz. Den Kassenbericht wird Rolf Schlüter als Chef über die Finanzen erstatten und nach dem Bericht der Kassenprüfer und der Wahl neuer Kassenprüfer folgen Wahlen zum Vorstand. Bekannt gegeben werden auch die Veranstaltungstermine für 2019 mit zahlreichen Möglichkeiten nicht nur für die Mitglieder.

Auf dieser Versammlung wird im Rahmen des Rückblicks vor allem auch über die inzwischen abgeschlossenen Sanierungsmaßnahmen informiert mit einer detaillierten Kostenaufstellung der Maßnahme und der Finanzierung dieses Objektes. Das dürfte Vielen interessieren und danach sind alle zum gemütlichen Beisammensein mit Themen rund um den Heimatverein sowie Anregungen und Hinweise zur Vereinsarbeit eingeladen. Vorsitzender Reinhold Gertz hofft auch aus diesen Gründen mit einer regen Beteiligung.

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